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Eintracht setzt im Abstiegskampf auf die Jugend

Fußball-Kreisliga Eintracht setzt im Abstiegskampf auf die Jugend

Auf einem Abstiegsrang überwintert Fußball-Kreisligist Eintracht Gieboldehausen, aber trotz der sieben Punkte Rückstand zum rettende Ufer behält Trainer Daniel Otto den Klassenverbleib fest im Visier.

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Aus dem Kader ausgeschieden: Eduard Derk (am Ball) legt eine Pause ein. Rechts: Gieboldehausens Senior Torsten Rümenapp.

Quelle: Tietzek

„Weil wir dieses Ziel erreichen wollen, haben wir in der Winterpause ein bisschen mehr verändert“, betont Otto, der in der Rückrunde voll auf junge Spieler setzt. Sein um einen Neuzugang und drei Nachwuchsakteure aus der 2. Herrenmannschaft verstärktes Aufgebot besitzt einen Altersdurchschnitt von knapp 21 Jahren und wird am morgigen Sonnabend um 12 Uhr zum ersten Test für den Abstiegskampf auflaufen – auf dem Kunstrasenplatz am Duderstädter Westerborn steigt dann das Vorbereitungsspiel gegen den SV Pöhlde.

Um zwei Talente des Bezirksligisten Germania Breitenberg bemühte sich Otto zur Saisonhalbzeit: Während ihm Patrick Thomae einen Korb gab, entschloss sich Antonio Wüstefeld zum Vereinswechsel. Der 19-jährige Wollbrandshäuser hatte (wie Thomae) als Jugendlicher bereits das Eintracht-Trikot getragen. Wüstefeld ist sicher, dass er in Gieboldehausen mehr Spielpraxis bekommen wird und sich so besser entwickeln kann.

Otto sieht den Neuen als „große Bereicherung für die Offensive“. Wüstefeld sei schnell, konditionsstark und torgefährlich, lobt der Coach. Und mehr Tore gelte es zu schießen, um sich von den Abstiegsplätzen zu entfernen, bekräftigt Otto, dem während der Hinrunde zwei Offensivkräfte abhanden gekommen waren: Philipp Geilhaupt habe den Verein aus Studiengründen verlassen, bedauert Otto, und Eduard Derk mache eine Pause.

Dennoch ist der Eintracht-Kader ab sofort numerisch stärker: Aus der Reserve rücken die letztjährigen A-Junioren Nicholas Kariger, Moritz Döring und Eric Artmann fest ins Kreisliga-Aufgebot auf. Die „Zweite“ muss zudem auf die Abgänge Sergej Winokurow und Eduard Bizilija verzichten, kann laut Otto aber künftig auf „jüngere Spieler der Alten Herren“ und einen neuen Teamchef bauen: Thomas Wilhelmi wird als Spielertrainer fungieren und dabei von Gregor Kroll unterstützt. Otto freut sich über das Engagement von Wilhelmi und Kroll: „Das ist vorbildlich.“ Auch im Umfeld, appelliert der Coach, sollte weniger kritisiert, sondern mehr angepackt werden.

Von seiner Mannschaft verlangt Otto unterdessen, dass sie Vollgas gibt – und ist überzeugt, dass sie das auch tun wird: „Wir haben im Winter extra keine Söldner geholt – wir haben junge Spieler, denen der Verein etwas bedeutet und die mit Herzblut spielen und kämpfen werden.“ Bei den insgesamt 18 Fußballern handelt es sich um 17 Eigengewächse (nur der Langenhäger Johannes Otto ist Auswärtiger); je fünf Kicker sind 18 und 19 Jahre alt, zwei 20. Damit, unterstreicht Daniel Otto, besitze seine Truppe Perspektive – selbst wenn sich das kurzfristige Ziel Klassenerhalt nicht realisieren lassen sollte. Dann gelte es, alle Spieler zu halten und möglichst rasch aus der 1. Kreisklasse in die Kreisliga zurückzukehren. Otto: „Wir wollen hier eine richtig gute Fußballmannschaft aufbauen – notfalls über den Umweg durch die Kreisklasse.“

Von Michael Bohl

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