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Eliasson verlässt TV Jahn Duderstadt

Handball Eliasson verlässt TV Jahn Duderstadt

Es war keine Glanzvorstellung, die Handball-Verbandsligist TV Jahn Duderstadt gegen Schlusslicht HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf hinlegte. „Hauptsache gewonnen“, sagt Co-Trainer Björn Breckerbohm nach dem 24:20-Auswärtserfolg der Eichsfelder, die noch einen Sieg vom Aufstieg entfernt sind.

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Verlässt den TV Jahn Duderstadt nach der Saison: Rückraumspieler Charles Eliasson (rechts).

Quelle: Schneemann

Duderstadt. Auch wenn dieser gelingen sollte, wird Charles Eliasson in der kommenden Saison keine Tore mehr für den TV Jahn werfen. Der Schwede, seit dieser Saison mit dabei, wird die Eichsfelder verlassen. „Ich habe mich dazu entschlossen, nicht zu bleiben“, erklärt der Rückraumspieler. Sein neuer Verein steht noch nicht fest. Der Verein hat die Option auf Verlängerung bei Aufstieg auch nicht gezogen. „Wir haben uns einvernehmlich getrennt“, erklärt Jahn-Manager Michael Kienberger.

"Heißer als die anderen Gegner"

Den wollen die Jahner am kommenden Sonnabend gegen die Sport-Freunde Söhre perfekt machen, bei denen der kommenden Jahn-Trainer Thomas Brandes auf der Bank sitzt. Dazu würde ein Sieg reichen, doch dazu bedarf es einer klaren Leistungssteigerung, weiß Breckerbohm. „Die werden wohl noch heißer als die anderen Gegner sein, weil ihr Trainer zu uns kommt.“ Die besondere Konstellation werde Söhre wohl „einen Schub verleihen“, vermutet Breckerbohm. Sein Team muss deshalb anders auftreten als gegen Fuhlen-Hessisch Oldendorf. Immerhin wird in Söhre- anders als gegen den Tabellenletzten – wieder mit Kleber gespielt.

Auch wenn sich die Jahner im Training auf das Spiel ohne Haftmittel vorbereitet hatten, ein wenig ungewohnt war der Umgang mit dem Ball dennoch. Da auch keine Klebetücher erlaubt waren, spielten Eliasson, Batinovic und Co. quasi Handball in Reinkultur. „Das war ein bisschen Old-School, aber es mussten ja beide Teams damit zurechtkommen“, sagt Breckerbohm. Spielmacher Batinovic gelang das bestens. Der Kroate erzielte alleine elf der 24 Duderstädter Treffer, obwohl das Spiel ohne Kleber geraden technisch versierten Spielern wie ihm das Leben nicht gerade einfacher macht. „Dann fallen viele Wurfoptionen wie beispielsweise Dreher weg. Die Ballkontrolle ist viel schwieriger“, weiß Breckerbohm.

Aufstriegsdruck

Ob der Sprung in die Oberliga gelingt oder nicht, Batinovic wird laut Breckerbohm auch in der kommenden Saison für den TV Jahn auflaufen. Um sich in Söhre, die in eigener Halle unter anderem die HSG Rhumetal besiegten, dynamischer, konzentrierter und agiler zu präsentieren, wird Coach Ilija Puljevic das Team in drei, eventuell auch vier Trainingseinheiten bestmöglich einstellen. Am möglichen Aufstiegsdruck soll es nicht scheitern. Die jüngste überschaubare Leistung sei eher der Tagesform denn flatternden Nerven geschuldet gewesen, ist Breckerbohm überzeugt. Gejubelt werden soll nach der Partie gegen die Sport-Freunde, für die Jahner gleich zwei Fanbusse einsetzen wollen. „Wir brauchen jeden Fan und hoffen, dass möglichst viele Anhänger mitfahren werden“, sagt Kienberger.

Von Christian Roeben

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