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Energieleistung wird am Ende nicht belohnt

3. Handball-Liga Ost Energieleistung wird am Ende nicht belohnt

Nur einen Wimpernschlag entfernt war Handball-Drittligist TV Jahn Duderstadt vom Punktgewinn im Heimspiel gegen die HSG Pohlheim. Am Ende unterlagen die Eichsfelder ganz knapp mit 27:28 (11:14).

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Enge Bewachung: Benedikt Billek (links) von der HSG Pohlheim lässt dem Duderstädter Christian Brand in dieser Szene keinerlei Entfaltungsmöglichkeiten.

Quelle: Tietzek

Dadurch kassierten die Schützlinge von Jahn-Coach Thomas Brandes im laufenden Wettbewerb die zweite Niederlage in Folge vor heimischem Publikum. Maßlos enttäuscht war Brandes nach 60 durchwachsenen Minuten in der Halle „Auf der Klappe“. Zum einen natürlich angesichts der verlorenen Punkte. Noch schwerer wog für ihn allerdings die Tatsache, dass eine unglaubliche Energieleistung seiner Jungs nicht belohnt wurde.

Selbst der eingefleischteste TV Jahn-Fan hätte in der 49. Minute nicht mehr auf sein Team gesetzt. Zu diesem Zeitpunkt lagen die ohne den gesperrten Kreisläufer Nerijus Kesilis (er litt auf der Tribüne sichtlich mit) angetretenen Duderstädter mit 20:25 zurück. Es folgten die stärksten sechs Minuten der Heimmannschaft, die sich durch Treffer von Frederik Brandes (2), Dennis Knudsen (2) und Jan-Philipp Naß wieder zurück ins Spiel brachte. „Wir haben in der zweiten Halbzeit Fehler gemacht, die in der ersten Hälfte so überhaupt nicht aufgetreten sind“, resümierte ein am Ende sehr erleichterter Pohlheimer Trainer Horst Schmandt.

Wobei sich beide Mannschaften in der ersten Halbzeit einen offenen Schlagabtausch geliefert hatten. Die größte Führung der Jahner betrug in der 14. Minute beim Stande von 7:5 zwei Tore. Von diesem Zeitpunkt an hatten dann stets die Gäste, abgesehen vom 9:9 (21.), die Nase vorn. Kontinuierlich bauten sie ihren Vorsprung aus. Dabei zeigte Duderstadts Keeper Christian Wedemeyer durchaus eine ansehnliche Leistung. Doch im Angriff leisteten sich seine Mannschaftskameraden zu viele Fehlwürfe. Besonders der angeschlagene Däne Dennis Knudsen hatte nicht seinen besten Tag erwischt.
So bekamen die Pohlheimer immer mehr Oberwasser. Absolut Verlass war wieder einmal auf den starken Rückraumspieler Jonas Faulenbach, der mit einem Doppelspielrecht (TV Hüttenberg) ausgestattet ist. Zusammen mit Sebastian Fay, der alle Pohlheimer Siebenmeter, sechs an der Zahl, souverän verwandelte, sorgte er für den Löwenanteil an Toren.

Verunsichern ließen sich die Gäste ein wenig, als Jahn-Coach Thomas Brandes seine Deckung umstellte, Jan-Philipp Naß und Frederik Brandes die Brüder David und Benedikt Billek kurz nehmen ließ. Fast wäre diese Maßnahme noch von Erfolg gekrönt gewesen, doch in der spannenden Schlussphase, als die Duderstädter beim Stande von 27:28 durch Dennis Knudsen und Jan-Philipp Naß gleich zweimal die Chance auf den Ausgleich bekamen, versagten die Nerven. „Wir sind natürlich sehr enttäuscht über das Ergebnis, obwohl wir natürlich wussten, dass mit Pohlheim eine ganz starke Mannschaft kommt“, sagte Jahn-Trainer Thomas Brandes.

TV Jahn Duderstadt: Wedemeyer, Krüger – Heim (2), Brand (5), Krist (2), Brandes (8/5), Knudsen (5), Tetzlaff (2), Gläser (1), Nass (2), Swoboda.
Beste Werfer Pohlheim: Faulenbach (8), Fay (6/6).
Stationen: 1:1 (4.), 2:3 (6.), 5:4 (11.), 7:5 (14.), 7:8 (17.), 9:11 (25.), 11:14 (30./Halbzeit) – 13:15 (33.), 15:18 (38.), 16:20 (40.), 16:21 (42.), 19:23 (47.), 23:25 (52.), 24:25 (54.), 26:27 (57.), 27:28 (60./Endstand).

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