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Enosch Wolf will sich am College NBA-Traum erfüllen

Aus der Regionalliga in die NCAA I Enosch Wolf will sich am College NBA-Traum erfüllen

„Die University of Connecticut ist bekannt dafür, große Basketballspieler top auszubilden. Ich bin stolz, dass ich die Chance habe, diese Uni zu besuchen. Ich werde hart an mir arbeiten, um meinen Traum von einer Profikarriere in der NBA zu erfüllen“, sagt Enosch Wolf.

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Hat große Ziele und immens anstrengende Trainingseinheiten vor sich: Basketball-Talent Enosch Wolf.

Quelle: Pförtner

Der 19-jährige Göttinger, der am Montag, 18. Oktober, seinen 20. Geburtstag feiert, spielt ab Dezember im Team der UCONN-Huskies in der höchsten College-Liga NCAA I. Dass der Weg in die NBA sehr steinig ist und nur von den Besten bewältigt wird, das weiß Wolf. Mit Hindernissen kennt sich der Center aber aus, denn bereits der Weg zum zweimaligen NCAA-Champion und Final-Four-Teilnehmer 2009 war mühsam.

Die ersten sechs Spiele in der starken Big-East-Conference wird Wolf verpassen, denn er muss auf einer sogenannten „Prep-School“ in Wilbraham, das etwa 45 Minuten vom UCONN entfernt ist, büffeln. „Das Semester hat am 1. August begonnen. Bei mir sind ein paar bürokratische Fehler passiert, deswegen kann ich erst im Dezember zum Team hinzustoßen. Bis dahin bereite ich mich auf der Prep-School auf die Uni vor“, sagt Wolf, der Anfang Oktober in die USA abgereist ist.

„Ich drücke Enosch wirklich kräftig die Daumen. Er hat tolle Gene, die ihm basketballerisch einiges ermöglichen. Wenn er an sich arbeitet und sich führen lässt, dass kann das bei ihm ganz hoch hinaus gehen. Er ist wirklich talentiert“, sagt Hans-Werner Schmidt, der Wolf als Coach zur norddeutschen U-20-Meisterschaft geführt hat und ihn auch als Schüler am Hainberg-Gymnasium unterrichtete.

In der Tat stand Wolf von Vater Horst, deutscher Ex-National-Center, und der ebenfalls Basketball spielenden Mutter Inken ein Gen-Pool zur Verfügung, um den ihn viele Basketballspieler beneiden. Wolf misst nun 2,15 Meter und bringt 118 Kilogramm auf die Waage. Was es für seine Gegner besonders schwer macht, ihn zu verteidigen, ist seine Linkshändigkeit.

Den Weg ans College hat Wolf über das Internet-Videoportal YouTube in Angriff genommen: „Wir haben Videos von mir gemacht und sie online gestellt. Danach haben wir die Unis angeschrieben.“ Mitte dieses Jahres kam UCONN-Assistent-Coach Andre LaFleur nach Göttingen und nahm Wolf unter die Lupe. „Für mich geht mit dem College schon ein kleiner Traum in Erfüllung, jetzt will ich meinen großen verwirklichen“, betont Wolf.

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