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Ensemble aus Kraft und Musik

Sport meets Music Ensemble aus Kraft und Musik

Judo, Brazilian Jiu-Jitsu, Thaiboxen, Boxen und Mixed Martial Arts (MMA): Die Sportler der Budo-Sportschule-TM bringen bei „Sport meets Music“ ein ganzes Kampfsport-Ensemble auf die Bühne. Musikalisch untermalt wird das vom Göttinger Symphonie-Orchester (GSO) mit dem Stück „Mission Impossible Theme“ von Schifrin.

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Keine unmögliche Mission: Kampfsportler und das Göttinger Symphonie Orchester mit deren Leiter Christoph-Mathias Mueller (5.v.l.) machen gemeinsame Sache.

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. Ausgewählt hat das Stück für die Vollkontaktsportler - denn das eint all die Sportarten - Christoph-Mathias Mueller, Generalmusikdirektor desGSO. Keine einfache Aufgabe, würde man Kampfsport auf den ersten Blick doch nicht mit klassischer Musik in Verbindung bringen. Doch Mueller beschreibt den Titel schon als einen flotteren: „Es hat einen schnellen Anfang, in der Mitte Holzbläsersoli, und zum Schluss geht wieder die Post ab mit viel Power im Orchester“, sagt er.

Tickets

Tickets für „Sport meets Music“ am Sonntag, 23. Oktober, ab 18 Uhr in der Stadthalle, Albaniplatz 2, sind unter gt-tickets.de oder in den Tageblatt-Geschäftsstellen Göttingen, Weender Straße 44, und Duderstadt, Marktstraße 9, erhältlich. Ein Restkontingent ist an der Tageskasse erhältlich, die um 17 Uhr öffnet.

An einer Stelle, wo „die Post abgeht“ müsse wohl auch das herkömmliche Boxen drankommen, sagt Roman Mieczkowski, Leiter der Sportschule. „Wir werden das Boxen mit Pratzen machen, wie in ‚Rocky‘-Filmen“, verrät er. Nachdem alle Sportarten jeweils mit zwei bis vier Sportlern einzeln zur Musik aufgetreten sind, sollen am Ende nochmal alle gemeinsam auf der Bühne stehen, so Mieczkowskis Plan.

Auch das Auge hört mit

„Das ist nicht leicht“, beschreibt er das Erstellen einer Kampfsport-Choreografie zu klassischer Musik. Im Training laufe wesentlich energischere Musik, zum Beispiel Hip-Hop- oder House-Musik. „Musik ist ganz wichtig für die Psyche, um sich zu motivieren und das letzte aus sich rauszuholen“, beschreibt Mieczkowski die Wirkung von Musik auf die Kampfsportler.

Diesen starken Einfluss der Musik findet Mueller spannend, ist er doch der Meinung, dass bei Konzerten auch das Auge mithöre. „Die Wucht vom Orchester ist live ganz anders“, sagt er. Er kann nachvollziehen, dass es für die Kampfsportler eher schwierig ist: Klassische Musik sei eher zum Zuhören, nicht als Backgroundmusik - die im besten Fall noch motiviert - geeignet, weil ihr das Regelmäßige, Repetitive oft fehle.

Volle Konzentration

„Wenn wir das vorführen, werden wir sicher keine Note hören“, gibt Mieczkowski zu. So sehr Musik sie im Training motiviere und vorantreibe, so sehr lernten sie auch, in Wettkämpfen - oder eben bei Vorführungen - alles andere auszublenden. Zum Glück muss das „Sport meets Music“-Publikum sich nicht so sehr konzentrieren, dass es Musik oder Sportvorführung ausblenden muss - und kann auf ganz besondere Weise mit dem Auge „mithören“.

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