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Enttäuschender ASC-Auftritt

Volleyball-Regionalliga Enttäuschender ASC-Auftritt

Die Regionalliga-Volleyballer des ASC 46 haben ihr Heimspiel gegen die SG STV/MTV Salzgitter glatt mit 0:3 (20:25, 14:25, 11:25) verloren und gegen den zwei Plätze hinter ihnen rangierenden Gast eine enttäuschende Leistung geboten.

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Quelle: Pförtner

Göttingen. Die Vorzeichen standen ungünstig: Mannschaftskapitän Tobias Harms musste passen, er hatte sich am vorangegangenen Spieltag eine Knöchelverletzung zugezogen und stand – zwar in Spielkleidung – nur als Zuschauer am Rand. Ebenso fehlte Fabian Gessat nach einem Fingerbruch. „Das machte sich in der Annahme bemerkbar. Ich hatte keine Erfahrung auf der Bank, die diese Ausfälle kompensieren konnte. Auf dem Feld waren nur ruhige Spieler“, sagte ASC-Trainer Matthias Polkähn anschließend. Immer wieder fielen die Bälle in die Lücken hinter dem Block, kam der Gast aus Salzgitter zu leichten Punkten.

Hinzu kam, dass die Göttinger jede Menge Fehler produzierten: Es gab reichlich verschlagene Angaben, ebenso wie Angriffsbälle, die ohne Not im Aus landeten sowie technische Fehler. „Von dem, was ich an Taktik angesagt habe, wurde nichts umgesetzt. Nicht mal die Aufschläge landeten dort, wo sie hinsollten“, schwankte Polkähn zwischen Ärger und Ratlosigkeit. „Heute hatte meine Mannschaft eine mentale Blockade. Die Jungs waren im Kopf einfach nicht wach. Dadurch wurde der Gegner aufgebaut.“

Dabei verlief die Partie in den ersten Minuten ausgeglichen (5:5), ehe sich Salzgitter auf 16:11 absetzte. Die ASCer kämpften sich bis auf 18:19 wieder heran, allerdings wollte der Ausgleich nicht fallen. Mit zwei gelungenen Block-Aktionen beendete Salzgitter den ersten Durchgang nach 23 Minuten.

©Pförtner

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Bis zum 6:8 waren die Königsblauen auch im zweiten Satz dran, ehe Gäste-Zuspieler Predrag Bicanin eine Aufschlagserie  startete und die SG von 10:7 auf 18:7 davonzog – eine Vorentscheidung. Der Serbe, der in der vergangenen Saison in der rumänischen Liga noch international gespielt hatte, setzte seine Mitspieler während der gesamten Partie immer wieder in Szene und fiel mit einer tollen Spielübersicht auf. Dank einiger gelungener Angriffsaktionen kamen die Göttinger noch zu Punkten, wurden dem Gegner allerdings nicht mehr gefährlich.

Mit der 1:0-Führung startete Polkähns Mannschaft in den dritten Satz, lag aber wenig später schon wieder vorentscheidend 2:10 zurück. Trotzreaktionen von Stefans Troestler und Josse Clark folgten – vornehmlich durch platzierte Angriffe über die rechte Seite. Das war aber nur ein Strohfeuer. Mit dem längsten Ballwechsel des Spiels endete die enttäuschende Begegnung nach genau 60 Minuten.

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