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Erfahrung triumphiert über jugendlichen Elan

Lacrosse Erfahrung triumphiert über jugendlichen Elan

HLC München, Berliner Lacrosse-Verein (Blax) und Hamburger THC sind die Deutschen Lacrosse-Meister 2009. Die Münchnerinnen gewannen im Jahnstadion das Damen-Finale mit 10:3 gegen Germania List Hannover ebenso souverän wie die Berliner das Herren-Endspiel gegen AC Aachen mit 13:8. Die Hamburger Jugendlichen setzten sich 9:6 gegen Düsseldorf durch.

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Stolze Titelträger: Berlins 43-jähriger Spielertrainer Marten Schnitzler (mit Pokal) und seine Mannschaft feiern den Gewinn der fünften Deutschen Meisterschaft.

Quelle: Swen Pförtner

Als Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer sowie Klartext-Chef Michael Hamel als Vertreter von Namenssponsor Holiday Print  gestern Abend, Sonntag 7. Juni,  um 18.30 Uhr den siegreichen Mannschaften die Deutschen Meister-Trophäen überreichten, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Die Siegerehrung war der Schlusspunkt eines zweitägigen mitreißenden und spannenden Wettkampfes, bei dem die Spitzenteams der deutschen Lacrosse-Szene in dem von den Grasshoppers des MTV Grone ausgerichteten Turnier ihre spielerische Klasse demonstrierten.

In dem von Kampf, harten Tacklings und großem läuferischen Einsatz geprägten Herrenfinale lieferten sich Aachen und Berlin, das mit 13:8 (12:7, 7:6, 2:2) seinen fünften deutschen Meistertitel holte, bis zur Halbzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Mit einem Zwischenspurt im dritten Viertel der über 80 Minuten gehenden Partie zogen die Blax-Routiniers gegen die in dieser Phase konfus agierenden Aachener vorentscheidend auf 12:7 davon. Im letzten Viertel brachte Berlin den Vorsprung locker über die Zeit.

Einen kurzen Blackout seiner jungen Mannschaft machte der Aachener Matt Althauser für den Absturz nach der Pause verantwortlich. „Durch meinen Fehler kam Blax zum Ballgewinn. Dann starteten sie ihren Lauf, und innerhalb von fünf Minuten war alles vorbei“, ärgerte sich der Mittelfeldspieler. „Wegen unseres Altersschnitts hatte man uns schon abgeschrieben. Doch unsere Routine war letztlich entscheidend für den Sieg“, unterstrich Blax-Spielertrainer Marten Schnitzler, mit 43 Jahren DM-Methusalem. „Ab dem dritten Viertel haben wir wenige Fehler gemacht“, nannte er als wesentlichen Grund für den souveränen Erfolg über den Meister von 2006.

Generalprobe für WM in Prag

Stolz und glücklich über den ersten Titelgewinn seit 2002 war Annika Reinhold, Kapitänin des siegreichen HLC München. Trotz des 14:5-Halbfinalerfolges über die Bielefeld Hawks war Germania List Hannover, das im Halbfinale Heidelberg mit 21:2 vom Platz gefegt hatte, als Favorit ins Endspiel gegangen. „Wir haben auf ein Finale gegen Hannover spekuliert, uns schon im Vorfeld gezielt darauf vorbereitet und von Beginn an Gas gegeben. Es war eine tolle Teamleistung, die wir heute gebracht haben. Dass wir den Titel geholt haben, verdanken wir aber auch der Amerikanerin Molly McCourt, die uns seit Oktober trainiert“, fügte Reinhold hinzu und schwärmte von der „tollen Atmosphäre im Jahnstadion und dem Super-Orga-Team“ der Grasshoppers.

Für sie und die ebenfalls im Jahnstadion weilende Nationalmannschafts-Kapitänin Lisa Schulte aus Münster war die DM die optimale Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft Ende Juni in Prag. „Wir hoffen, unter die ersten Zehn zu kommen. Platz sieben oder acht ist unser realistischer Traum“, so Schulte.

Bei der zweiten DM der männlichen Jugend gab es den Favoritensieg des Titelverteidigers aus Hamburg. Ebenfalls aus der Hansestadt kam der Sieger des ersten Mädchenturniers. Grasshoppers-Sprecher Christopher freute sich über 800 Zuschauer am Finaltag und viel Lob von allen Gästeteams.

Von Michael Geisendorf

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