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Erkner soll SC Hainberg retten

Tabellenletzter entlässt Trainer Carsten Langar Erkner soll SC Hainberg retten

Der SC Hainberg hat die Reißleine gezogen. Nach sieben Niederlagen in Folge und nur neun Punkten aus 19 Spielen muss Trainer Carsten Langar seinen Platz beim Schlusslicht der Fußball-Bezirksliga räumen. Für ihn übernimmt vorerst bis zum Saisonende Dennis Erkner.

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Im Straucheln: Daniel von Werder (r.) und der SC Hainberg versuchen, mit einem neuen Trainer den Fall in die Kreisliga zu vermeiden.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Der langjährige erfolgreiche Hainberger Jugendtrainer und aktuelle Coach der zweiten Herrenmannschaft soll das sportliche Wunder vollbringen und den Klub von den Zietenterrassen vor dem drohenden Abstieg bewahren.

„Jetzt war die letzte Chance, etwas zu ändern und nochmal alles zu versuchen, um die Liga zu halten. Durch den personellen Wechsel erhält die Mannschaft einen Impuls, der vielleicht die ein oder andere Blockade im Kopf löst“, begründet der SC-Vorsitzende Jörg Lohse die Trennung von Langar. Nach 15-jähriger Verantwortung beim SCH erstmals einen Übungsleiter zu entlassen, falle ihm extrem schwer. Die Entscheidung sei jedoch einvernehmlich.

Dies bestätigt Langar. „Ich kann den Schritt nachvollziehen. Natürlich ist das eine unangenehme Situation und persönliche Niederlage“, betont der 50-Jährige, der erstmals in seiner Karriere entlassen wurde. Pläne für seine Zukunft schmiede Langar noch nicht. „Ich muss das sacken lassen.“

Sein Nachfolger hat konkrete Pläne, wie er die Rettungsmission angeht. „Ich werde verstärkt an der Defensive arbeiten. Die Abwehr steht zu wackelig“, sagt Erkner. Zudem nimmt der 32-Jährige die Mannschaft in die Pflicht: „Wir müssen die Aufgabe mit Demut angehen. Allerdings reicht die Qualität des Teams locker für die Bezirksliga, denn in der Offensive steckt unfassbar viel Potenzial. Alibis gibt es nach dem Trainerwechsel nicht mehr.“ Dass er Stallgeruch besitzt und das komplette Team kennt, sieht der gebürtige Cuxhavener, der beim SCW, RSV 05 und TSV Landolfshausen kickte, als Vorteil an.

Lohse erhofft sich, dass Erkner „einen Draht zu den jungen Spielern entwickelt“. Sollte der Ligaverbleib gelingen, ist die Vertragsverlängerung mit dem ambitionierten Trainer im Sommer Formsache. Eine Jobgarantie im Abstiegsfall gibt es nicht. „Aber wir würden gerne langfristig mit Dennis arbeiten“, beteuert Lohse.

Der vakante Trainerposten beim SC Hainberg II ist wieder besetzt. Oliver Hille löst Erkner beim Letzten der Kreisliga ab.

Von Rupert Fabig

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