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Teilnehmer sollen alles selbst erfahren

Erlebnis-Akademie in Göttingen Teilnehmer sollen alles selbst erfahren

„Mit welcher Übung kann ich meine Kraftausdauer verbessern?“, und „wie lässt sich die Kordinationsfähigkeit überprüfen?“ Diese und etliche weitere Fragen standen im Rahmen des Erlebnis Turnfests in der Erlebnis-Akademie am Institut für Sportwissenschaften am Sprangerweg im Fokus.

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Chris Löffler bei der Erlebnis-Akademie des Göttinger Erlebnis-Turnfestes

Quelle: Jan Helge Schneemann

Göttingen. „Es geht uns darum, dass die Teilnehmenden alles am eigenen Körper erfahren“, sagt Chris Löffler, der Referent in der Gesundheitswelt ist. Der inzwischen 37-Jährige war von 2010 bis 2013 bei den Fußballern von Borussia Dortmund als Athletik-Trainer tätig und kommt als ehemaliger Basketball-Profi ebenfalls aus dem Hochleistungssport.

30 Teilnehmer lauschen seinem Seminar, das „zu 90 Prozent aus Praxis“ besteht. Wie deutlich wird, lässt sich die Kraftausdauer auch mit dem eigenen Körpergewicht trainieren. „Ich kann einen einfachen Unterarmstütz machen, und ihn zehn Sekunden halten. In der Zukunft sind es dann vielleicht irgendwann schon 40, 50 oder 60 Sekunden. Die Widerstandsfähigkeit wird erhöht“, skizziert Löffler.
Grundsätzlich sei ihm wichtig, auch stets den „momentanen Ist-Zustand zu überprüfen“. Beispielsweise lasse sich dazu im Bereich Koordination ein ganz einfacher Test zur Koordination durchführen: „Augen zu und mit der Spitze des Zeigefingers die Nase berühren“, so Löffler, der auch das Streitthema „Dehnen“ anriss und aktuell am Zentrum OstWest nahe Oldenburg tätig ist.
Spezialist für die Geräte-Fitness-Welt der Erlebnis-Akademie ist Rainer Kersten. Sein Ansatz ist vor allem ein „ganzheitliches, modernes Training“. Kersten, dessen Vita eine Station bei der Anti-Terroreinheit GSG 9 der Bundespolizei aufweist, betont: „Ganz egal, welche Sportart man treibt – man wird sich früher oder später immer einseitig belasten. In einem Fitness-Center kann man dem gut entgegensteuern.“
Mit individuellen Trainingsplänen, die Schwächen berücksichtigen, könne dies idealerweise gelingen. Ganz gleich, ob man an Schulterprobleme beim Handballspieler denke oder an Rückenbeschwerden durch einen Bürojob. Aktuell widmet sich Kersten mit Hingabe dem Thema Meditation und konnte bereits für sich feststellen: „Ich habe vor allem dann Power, wenn ich auch den Geist trainiere.“

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