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Korbball

Erlebnis Turnfest: noch 67 Tage Korbball

In der Basketball-Hochburg Göttingen darf natürlich „Korbball“ im Programm des Erlebnis Turnfestes nicht fehlen. Turniere sind am Sonnabend, 25. Juni, und Sonntag, 26. Juni, ab 10 Uhr in der Sporthalle der Geschwister-Scholl-Gesamtschule geplant.

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Korbball hat Ähnlickeit mit dem Basketball, das Regelwerk ist aber vom Handball abgeleitet. Beim Erlebnis Turnfest sind Probewürfe möglich.

Quelle: NTB

Göttingen. Für das Mannschaftsspiel gibt es je nach Land und Region unterschiedliche Regeln. Korbball ist bereits 1880 gespielt worden, geriet dann aber in Vergessenheit, weil der Ball zu hart und schwer war. Als August Hermann 1896 das Basketballspiel in Braunschweig einführte, nachdem er bei einem USA-Besuch darauf aufmerksam geworden war, erlebte das Spiel eine Renaissance. Weil sich der englische Begriff „Basketball“ aber nicht durchsetzen konnte, wurde er durch das deutsche „Korbball“ ersetzt. Die Regeln entsprachen den von James Naismith 1892 herausgegebenen Basketballregeln, allerdings wurde das Spiel von August Hermann nach draußen verlegt. Er betonte, dass besonders Frauen sich für diesen Sport eignen würden und begründete dies mit den weichen Bewegungen des Korbwurfes, der Dreiteilung des Spielfeldes und des nicht vorhandenen Körperkontaktes. Der Korb wurde ohne das charakteristische Brett genutzt.

Anmeldung

Beim Göttinger Erlebnis Turnfest finden Kleinfeldturniere in verschiedenen Altersklassen statt. Auch Freizeitmannschaften oder Teams, die Korbball einfach mal ausprobieren möchten, sind willkommen, Spielgemeinschaften sind möglich. Meldeschluss ist der 9. Mai, Anmeldungen sind hier möglich.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Verbreitung des Korbballspiels durch die politische Neuordnung und das Aufkommen international anerkannter Sportspiele beeinflusst. So war Korbball vor dem Zweiten Weltkrieg in fast allen Ländern des Deutschen Reiches vertreten, in der neuen Bundesrepublik konnte man jetzt eine Entwicklung zu regionalen Hochburgen feststellen. Ab 1970 beschränkte sich das Spiel auf die Landesverbände Bayern, Bremen, Mittelrhein, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Westfalen, in denen das Korbballspiel auch heute noch im Wettkampf betrieben wird. Als höchste Spielklasse existiert eine zweigeteilte Bundesliga Nord und Süd.
In Deutschland weist der Spielaufbau im Korbball Ähnlichkeit mit Handball auf. Korbball wird in Deutschland als Turnspiel im Deutschen Turner-Bund von Frauen und Mädchen wettkampfmäßig betrieben. Es gibt aber auch in einigen Landesverbänden Mixed-Mannschaften. In einer Mannschaft spielen im Winter in der Halle fünf Spieler. Einer der Spieler ist der Korbhüter und mit dem Torwart im Hand- und Fußball zu vergleichen. Allerdings spielt der Korbhüter im Angriff mit. Ebenso wie im Handball gibt es einen Halbkreis, den nur der Korbhüter betreten darf. Dieser Kreis befindet sich im Abstand von drei Metern um den Korb, der auf einer 2,50 m hohen Stange in der Mitte steht. Ziel ist es, den Ball, der in etwa die Größe eines Herren-Handballs hat (ein wenig größer), in den gegnerischen Korb zu werfen und dabei den eigenen zu verteidigen. Die Länge der Halbzeit variiert zwischen zehn und 30 Minuten. Sie ist abhängig von der Altersklasse der Spielenden.

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