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Parkour - über Tisch und Bänke

Erlebnis Turnfest: Noch 88 Tage Parkour - über Tisch und Bänke

Sie mögen Mauern, Treppen und Geländer, bewegen sich springend durch die Stadt. Fitness und Muskelkraft sind unerlässlich für die Trakeure. Die Trendsportart Parkour wird beim Erlebnis Turnfest vom 23. bis 27. Juni in Göttingen nicht fehlen.

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Turnerische Elemente sind Parkour-Bestandteil

Quelle: NTB

Göttingen. Entwickelt wurde Parkour in den späten 1980er Jahren von Raymond Belle und seinem Sohn David. Populär wurde dieser urbane Sport gut zehn Jahre später durch Spiel- und Dokumentarfilme sowie Werbung. Ihre Grundlagen hat diese Sportart im Turnen und in der Leichtathletik. Auch David Belle trainierte im Kindesalter in diesen Sportarten, allerdings weniger streng und systematisch in der freien Natur, wo er die Bewegungen praktisch anwenden konnte. Ende der 1980er Jahre übertrug der damals 16-Jährige spielerisch diese Methode auf die Beton- und Stahl-Landschaft des Pariser Vorortes Lisses. Aus den spielerischen Verfolgungsjagden der Kinder über Treppen, Tischtennisplatten, Papierkörbe und kleinere Bäche entwickelten die Freunde als Jugendliche durch Einbeziehung immer schwierigerer Hindernisse wie Mauern, Zäune, Baugerüste – später auch Gebäudefassaden und Hochhäuser – Le Parkour. Die Philosophie von Parkour beinhaltet, die Voraussetzungen für den Einsatz einer bestimmten Technik abzuschätzen und dabei immer im Auge zu behalten, ob man diese Voraussetzungen erfüllt und die Situation gefahrlos meistern kann. Ein anderer Aspekt dieser Sportart ist der respektvolle Umgang des Trakeurs mit seiner Umgebung und seinen Mitmenschen. Er ist auf seine Umgebung angewiesen und sollte deshalb darum bemüht sein, sie intakt zu halten, auch wenn er ungewöhnliche Wege beschreitet, die bei unvorsichtiger Begehung darunter leiden könnten.
In den Vereinen wird diese Sportart meistens in Hallen ausgeübt, dort dienen Sportgeräte als Hindernisse. Beim Erlebnis Turnfest ist es möglich, Parkour von Freitag bis Sonntag jeweils zwischen 10 und 17 Uhr auf dem Schulhof der Bonifatiusschule kennenzulernen. Dort kommen Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen auf ihre Kosten. Auf den professionellen Hindernissen ist unter Anleitung das Springen, Klettern, Hangeln und Balancieren möglich.

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