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Erlebnis Turnfest: Noch 95 Tage

Ringtennis Erlebnis Turnfest: Noch 95 Tage

Sportarten, die nicht in jedem Verein angeboten werden, die aber unter dem Dach des Niedersächsischen Turnerbundes beheimatet sind, werden vor dem Start des Erlebnis Turnfestes am 24. Juni in Göttingen online an den Sonn- und Feiertagen vorgestellt. Wir beginnen mit dem Ringtennis. Teilnehmer am Kreissportbund-Zeltlager auf der Stolle bei Dahlenrode werden diesen Sport kennen, der bei den Sommerfreizeiten dort fester Bestandteil des Wettkampfprogramms ist.

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Quelle: NTB

Göttingen. Ringtennis ist ein Rückschlagspiel, das im Einzel oder im Doppel auf einem Badminton-ähnlichen Feld mit einem Moosgummi-Ring gespielt wird. Dabei wird der Ring mit der gleichen Hand gefangen und geworfen. Der Spielgedanke dahinter ist relativ klar, denn der Ring soll so über das Netz ins gegnerische Feld geworfen werden, dass der Gegner ihn nicht, oder nur schwer fangen kann, um ihn zurückzuwerfen.

Ringtennis ist als Wettkampf- und als Freizeitspiel gleichermaßen gut geeignet. Im Freizeitbereich gibt es anfänglich lediglich drei Regeln zu beachten. Zum einen darf der Ring nicht von oben nach unten geschmettert werden. Auch eine Zick-Zack-Bewegung beim Werfen ist nicht erlaubt, denn durch das Anhalten des Ringes könnte es sein, dass der Gegner getäuscht wird. Der dritte Punkt, der von Anfängern beachtet werden muss, ist der Umstand, dass der Ring nicht das Netz berühren darf.

Mitte der zwanziger Jahre brachte der technische Bürgermeister von Karlsruhe, Hermann Schneider, das Schiffsspiel Deck-Tennis von einer Seereise nach New York mit nach Deutschland. Kurze Zeit später fasste das Spiel unter dem Namen Ringtennis zunächst in Süddeutschland Fuß. Dabei spielte der Umstand, dass Schneider das Karlsruher Strandbad Rappenwört plante, keine unwesentliche Rolle, denn er ließ viele Ringtennisfelder erstellen.

Nach dem Krieg dauerte es sehr lange, ehe die Sportart wieder Fuß fasste. Erst in den siebziger Jahren fanden die ersten internationalen Wettkämpfe statt. 2006 wurde Deutschland in Indien erster Ringtennis-Weltmeister. Dieses Kunststück gelang 2014 zum zweiten Mal. Ringtennis wird in neun Landesturnverbänden gespielt, nämlich in Hamburg, Niedersachsen, Westfalen, Rheinland, Mittelrhein, Hessen, Saarland, Baden und Bayern.

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10.12.2016 - 13:45 Uhr

Nach seinem Aus bei den Niedersachsen kritisierte Dieter Hecking die Einstellung der Spieler bei seinem Ex-Klub, verteidigte aber Julian Draxler und Manager Klaus Allofs.

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