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Erntedank-Reitturnier: Freiluftsaison endet auf dem Hardenberg

Philipp Hess gewinnt S-Dressur Erntedank-Reitturnier: Freiluftsaison endet auf dem Hardenberg

Tobias Bremermann von der RG Bremen-Hanse ist zweifacher Sieger beim Erntedank-Reitturnier in Nörten-Hardenberg geworden. Er gewann die Springprüfung Klasse S* am Sonnabend, 4. Oktober, und das S-Springen mit Stechen am Sonntag.

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Zweimal im S-Springen nicht zu schlagen: Tobias Bremermann mit Quintino B.

Quelle: Theodoro da Silva

Nörten-Hardenberg. An beiden Tagen hatten die Lokalmatadoren Niels von Hirschheydt vom RV Hardenberg und Dirk Klaproth (Sportförderung Löwen Classics) das Nachsehen. Am Sonnabend verwies Bremermann von Hirschheydt auf Platz zwei und Klaproth an die dritte Position. Am Sonntag wurde Klaproth nach Bremermann Zweiter, von Hirschheydt erreichte den vierten Platz.

Beim St. Georg Special in der Dressur Klasse S siegte Philipp Hess auf Walk of Fame vor Inka Rossek mit Dadiva de Luna. Mit Danccini erreichte Hess dazu in dieser Prüfung eine zweite Platzierung an vierter Stelle.

„Grafenwetter“ herrschte wie in jedem Jahr auch bei der fünften Auflage des Erntedank-Turniers mit rund 650 Starts der 200 Reiter. Zufrieden war deshalb auch Antje Koch, Geschäftsführerin des Vereins zur Förderung des Pferdesports, der dieses Turnier organisiert hatte.

Von Beginn an mit der S-Dressur beim St. Georg Special wurde den Zuschauern bei strahlender Sonne zu Füßen der Burg wieder einmal anspruchsvoller Reitsport geboten.

Letztes Hindernis kostet Fehler

Ein Beispiel bot zum Abschluss das S-Springen mit Stechen. Für die Bahn von 465 Metern Länge mit zwölf Hindernissen in 1,40 Meter Höhe inklusive einer Zweier- und einer Dreierkombination hatten die Reiter-Pferd-Paaren 80 Sekunden zur Verfügung. Die erste Nullrunde schaffte Oliver Tüpker auf Clarence S gleich als Zweiter in der Zeit von 76,33 Sekunden, als nächster folgte Tobias Bremermann, er war fast drei Sekunden schneller.

Pawel Jurkowski auf Contre Attaque war an dem letzten Hindernis gescheitert. Dieses sollte viele einen Fehler kosten. „Immer das Letzte“, schimpfte so auch einer der zahlreichen Zuschauer beim zweiten Ritt von Oliver Tüpker. Er hatte auch Copy Cool gesattelt. Und das „berüchtigte“ letzte Hindernis brachte ihm vier Fehlerpunkte.

Neun der immerhin 34 gestarteten Paare schafften es ins Stechen. Dort waren sieben Hindernisse mit einer Zweierkombi auf einer Strecke von 290 Metern aufgebaut, die erlaubte Zeit lag bei 50 Sekunden. Hier glänzte als jüngster Reiter Bremermann auf Curtis B ohne Fehler in 37,22 Sekunden.

Vier Finalprüfungen wurden bei diesem Turnier außerdem geritten: der VGH Cup, Ruch Junior Cup, das Teamspringen und das Amateur Dressurchampionat. Beim Championat wurden auch Sonderpreise für die Ausbildung vergeben. Aus der Region erhielt Anne Koch aus Einbeck einen der beiden zweiten Preise für die Junioren und Jungen Reiter.

Von Ute Lawrenz

Erntedank-Reitturnier: Freiluftsaison endet auf dem Hardenberg. ©Theodoro da Silva

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