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Erst spät eine deutliche Sache

3. Volleyball-Liga Damen Erst spät eine deutliche Sache

Die Volleyballerinnen des Tuspo Weende haben in der 3. Liga ihren zweiten Saisonsieg bejubelt. Der Aufsteiger aus der Nordstadt setzte sich gegen den TV Eiche Horn Bremen mit 3:0 (25:23, 25:17, 25:18) in 70 Minuten durch.

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Zu Beginn schien es, als würden die Weenderinnen ihre Nervosität nicht in den Griff bekommen.

Quelle: Pfoertner

Weende. Zu Beginn schien es, als würden die Weenderinnen ihre Nervosität nicht in den Griff bekommen. Der Druck war groß, selbst bei der erfahrenen Zuspielerin Olga Moser. Ihre Aufschläge und viele andere ihrer Mannschaftskameradinnen landeten im Aus. "Wenn wir dieses Spiel heute nicht gewonnen hätten, hätten wir in der Tabelle unten festgesteckt", sagte Trainer Tobias Harms anschließend. Als der erste Satz schon fast verloren schien (20:23), brachte der Coach die erfahrene Claudia Rompe, deren Serie von fünf Aufschlägen die Wende brachte. Warum nicht eher? "Sie trainiert – beruflich bedingt – nur einmal die Woche, da habe ich erst einmal andere spielen lassen, die regelmäßiger da sind", erklärte Harms.
Rompe blieb nach dem verwandelten ersten Satzball auch im zweiten Durchgang im Spiel, gab dem Team mit ihrer Routine viel Sicherheit. Der Satz verlief bis zum 9:8 ausgeglichen, ehe die Weenderinnen – angetrieben von ihrem lautstarken Publikum – sich auf 13:8 absetzten und den Vorsprung bis zum Satzende kontinuierlich ausbauten. Die Spielerinnen wirkten befreit, hatten viele gelungene Aktionen und immer ein Lächeln auf den Lippen. Wie beispielsweise Außenangreiferin Tea Onkes, die sich im Verlauf des Spiels steigert. "Sie ist auf Links im Moment gesetzt", sagte Harms anschließend. Auch der zweite Durchgang wurde gleich mit dem ersten Satzball – und natürlich mit Rompes Aufschlägen – beendet.
Nach dem 5:5 im dritten Satz gab es kein Halten mehr, Bremen leistete sich viele technische Fehler, verschlug Angaben, wurde aber auch immer wieder vom variablen Spiel der Gastgeberinnen überrascht. Da punktete Olga Moser mal mit dem zweiten Ball, schlug Senta Barke ihren Angriffschlag die Linie entlang, stand der Doppelblock immer sicherer. Als beim 24:13 der erste Matchball anstand, flatterten dann aber doch noch einmal die Nerven der Weenderinnen. Fünf Punkte holten die Bremerinnen, in deren Reihen die langjährige Tuspo-Spielerin Katinka Rinke stand, noch. Dann klappte es auch mit dem Matchball.
"Den Druck hat man der Mannschaft zu Anfang sehr stark angemerkt. Und am Ende auch wieder. Da merkt man, dass sie noch nicht so weit ist. Sie hat noch Angst zu gewinnen", bilanzierte Harms. Aber vielleicht hat sie diese ja mit dem Heimerfolg abgelegt.

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