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Erster Sieg für FC Grone

Fußball-Fußball Erster Sieg für FC Grone

Enttäuschender Nachmittag für die SVG: Der Fußball-Landesligist musste sich bei Dostluk Spor Osterode mit einem 4:4 begnügen. Während Holtensen dem VfB Fallersleben unterlag, gelang dem FC Grone der erste Saisonsieg.

VfB Fallersleben – TSV Holtensen 1:0 (0:0). Trotz 15-minütiger Überzahl – VfB-Akteur Atouani sah wegen groben Foulspiels Rot – musste sich Holtensen geschlagen geben. Gegen den Abstiegskandidaten gelang es dem TSV nicht, Druck zu erzeugen und so den VfB in Gefahr zu bringen. „Das war ein typisches 0:0-Spiel. Der Treffer von Abdelkarim war ein Sonntagsschuss. Unsere Leistung war enttäuschend“, bilanzierte TSV-Teammanager Wolf Kallmeyer. Lediglich zwei Chancen hatte der TSV, doch Freyberg (1.) und E. Beyazit (90.+2) hatten Pech.
TSV: M. Cohrs – Tuncer, Y. Beyazit, Rahmani – Sirip, Schwarze (46. Kajic), E. Beyazit, Piper, M. Taubert (76. Guse) – Freyberg (65. A. Saciri), Weiß. – Tor: 1:0 Abdelkarim (56.).
DS Osterode – SVG 4:4 (1:3). „Das ist einfach nur ein einziger schlechter Traum. So ein Spiel dürfen wir einfach nicht verlieren“, sagte SVG-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel seufzend. 3:1 und 4:3 hatten die Schwarz-Weißen in Front gelegen, sich allerdings den Luxus erlaubt „fünf bis sechs Hunderprozenter“ zu vergeben. „Wir müssen schon zur Pause 6:1 führen. Doch Grimaldi in der 40. und 43. Minute sowie Coskun und Evers vergeben freistehend“, berichtete Tunkel. Nach einem individuellen Fehler kassierte die SVG das 2:3 und verlor die Ordnung, musste so den Ausgleich hinnehmen. Grimaldi gelang zwar die erneute Führung, doch mit seinem zweiten Treffer glich Ex-SVG-Angreifer El-Zein zum 4:4 aus.
SVG: Bitow – Burkhardt, Gerdes, Orak, Käschel (55. Alexander) – Illner, Timucin – Wagner (63. Bruns), Evers, Coskun – Grimaldi. – Tore: 1:0 El-Zein (5.), 1:1 Coskun (14.), 1:2 Orak (23.), 1:3 Evers (35.), 2:3, 3:3 Reinhold (68., 79.), 3:4 Grimaldi (80.), 4:4 El-Zein (90.).
Helmstedter SV – FC Grone 4:5 (0:3). „Circa zwei Jahre älter“ sei er geworden, sagte ein leidgeprüfter FC-Coach Wilfried Rusteberg nach 90 aufregenden Minuten in Helmstedt. Zur Pause hatte seine Mannschaft 3:0 geführt, hätte laut Rusteberg aber 6:0 führen müssen. Nach einer Parade von Keeper Meyer zu Beginn des Spiels habe sein Team „sehr gut kombiniert“. In der zweiten Hälfte habe die Einwechslung des Helmstedter Stürmers Rybicki „Unruhe reingebracht“. Schließlich aber reichte es für einen knappen Erfolg – den ersten in dieser Saison. „Das war ein Schritt nach vorn, wir müssen aber noch abgezockter werden“, resümierte Rusteberg.
FC: Meyer – Gouloudis, Reinhardt, Witschewatsch – Schweiger, Rusteberg, Kleinschmidt, Keil, Behrens – Bilgeshausen, Reinelt. – Tore: 0:1 Behrens (4.), 0:2 Reinelt (30.), 0:3 Keil (33.), 0:4, 0:5 Kniep (48., 60.), 2:4 Behrens (70.), 3:4 Rybicki (86.), 3:5 Keil (89.), 4:5 Rybicki (90./FE).

Von Eduard Warda und Mark Bambey

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