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Es stimmt schon viel beim TV Jahn Duderstadt

Handball-Verbandsligia Es stimmt schon viel beim TV Jahn Duderstadt

Fast alles stimmt beim Heimauftakt des TV Jahn Duderstadt in der Handball-Verbandsliga. Aber eben nur fast alles, denn es wurde nichts mit dem sehnlichst erhofften Sieg. 33:33 (17:18) stand es nach 60 turbulenten Minuten gegen den VfB Fallersleben.

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Erfolgreichster Werfer beim TV Jahn Duderstadt: Charles Eliasson (r.).

Quelle: Richter

Duderstadt. Die Stimmung in der gut gefüllten Duderstädter Halle „Auf der Klappe“ war großartig. Maßgeblich dazu bei trugen die vom TV Jahn eingeladenen Flüchtinge, die einen kompletten Block zur „Partyzone“ machten. Wie es schien völlig unaufgeregt erledigte Coach Björn Breckerbohm seinen neuen Job. „Ich muss ruhig bleiben, sonst überträgt sich das ja auf die Mannschaft“, erläuterte er.

Seine Mannschaft präsentierte sich sehr wach und motiviert. Besonders Charles Eliasson schien wild entschlossen, seinem Nachnamen, der in Duderstädter Handball-Kreisen großes Gewicht hat, alle Ehre zu machen. Dies gelang ihm besonders in der ersten Halbzeit, als er von seinen insgesamt zehn Toren allein acht warf. Pech hatte der Duderstädter Niolas Grolig, der sich in der 20. Minute verletzte, nicht weitermachen konnte. Besonders bitter, denn er hatte bis dahin eine gute Leistung geboten.

Von Beginn an war zu spüren, dass das Spiel alles werden würde, aber kein Selbstläufer. Der Gast besaß mit Tim Tangermann, Marco Schöttke und Christian Bangemann ein Werfer-Trio allererster Güte. 23 der insgesamt 33 Tore gingen allein auf ihr Konto. „Wir wussten, dass man die nicht festmachen kann“, analysierte Breckerbohm, der schon ein wenig traurig war, nicht gewonnen zu haben.

Denn Chancen gab es durchaus. In der 24. Minute gingen die Eichsfelder durch Sergej Rollheuser beim 13:12 das erste Mal in Führung. Fallersleben ließ nicht locker. Das Bild veränderte sich nicht wesentlich in Durchgang zwei. Doch die Duderstädter schafften es in einigen Situationen doch, den Gegner aus dem Tritt zu bringen, ihn zu Fehlern zu zwingen. 26:23 führte der TV Jahn in der 43. Minute, 28:25 auch noch in der 47. Minute.

Aber der Gast hatte sich noch längst nicht aufgegeben, kam immer wieder zu leichten Toren. Und setzte auch den Schlusspunkt durch Tim Tangermann zum 33:33, denn der anschließende Ballbesitz des TV Jahn brachte nichts mehr ein. Valentin Grolig, an diesem Tag mit einer guten Leistung, vermochte seinen Auftritt nicht mit dem Siegtreffer zu krönen. „Letztlich muss man noch zufrieden sein, denn am Ende hätten beide gewinnen können“, so Breckerbohm.

TV Jahn: Trojanski, Gebhardt – Eliasson (10), Möller (3), Effenberger (4/2), Stajic (6), V. Grolig (5), Rollheuser (1), Fritsch (2), Frankowski (2), N. Grolig, Tube, Kornrumpf. – Beste Werfer VfB Fallersleben: Schöttke (9/3), Bangemann (8), Tangermann (6).

Stationen: 2:2 (4.), 3:5 (7.), 5:6 (10.), 8:8 (14.), 11:11 (20.), 13:13 (24.), 17:18 (30./Halbzeit) – 21:19 (35.), 23:21 (38.), 23:23 (39.), 27:25 (46.), 29:28 (50.), 29:30 (53.), 32:31 (56.), 33:33 (60./Endstand).

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