Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Evelin und Franz Wüstefeld sind Fans des RV Stahlross Obernfeld

Übernachtung gegen Kälberblase Evelin und Franz Wüstefeld sind Fans des RV Stahlross Obernfeld

Sein Konterfei ziert die Homepage des RV Stahlross Obernfeld. Und das nicht umsonst, denn Franz Wüstefeld ist Edelfan des Vereins. Dabei ist es für den gebürtigen Obernfelder gar nicht so einfach, die Spiele des Erstligisten zu verfolgen. Bereits 1957 verschlug es den inzwischen 77-Jährigen nach Rohracker, einem Stadtteil von Stuttgart.

Voriger Artikel
Torpedo-Herren behalten vier Punkte in Göttingen
Nächster Artikel
Nesselröden II und SG Rhume II siegen

Radball auf hohem Niveau, dafür können sich die Wüstefelds begeistern: Hier demonstriert von Manuel (l.) und André Kopp (r.).

Quelle: Schneemann

Stuttgart/Obernfeld. Bis zum heutigen Tag lebt er dort mit seiner Frau Evelin, einer gebürtigen Braunschweigerin und wie er begeisterte Anhängerin des Sports.

Ihren Franz hat die aufgeschlossene Pensionärin 1965 geheiratet, ist mit ihm in Stuttgart geblieben. Radballspielen gesehen hat sie ihn auch schon einmal. „Ich habe es lediglich in Obernfeld mal versucht“, erzählt Franz Wüstefeld und gibt zu, in seinem Leben nicht so viel Sport getrieben zu haben.

„Es blieb nicht viel Zeit, denn ich hatte damals ein eigenes Malergeschäft.“ Seine Frau hat so ihre ganz speziellen Erinnerungen an seine „Radball-Künste“. „Wenn ich daran denke, wie wackelig das bei den Obernfeldern damals aussah und wie heute die Radballer über das Spielfeld rasen, dazwischen liegen Welten“, meint die Wahl-Stuttgarterin.

So blieben in der neuen Heimat die Besuche beim SKV Rohracker, der in den 90er Jahren die dreifache Kunstrad-Weltmeisterin Iris Kurz in seinen Reihen hatte sowie eine sehr starke Jugendmannschaft im Radball. Und wenn sich Radball-Besuch aus der Heimat ankündigte, weil er an einem Pokalturnier teilnehmen wollte, dann stellten die Wüstefelds stets ihr Gästezimmer zur Verfügung.

„Wir kennen die Obernfelder alle“

Die Bezahlung erfolgte in Naturalien, nämlich in Form einer Eichsfelder Kälberblase. Mit im Gepäck befand sich auf Wunsch der Gastgeber auch eine Eintrittserklärung für den RV Stahlross.

Wann immer es die Zeit und inzwischen auch die Gesundheit zulässt, versuchen die Wüstefelds, den Obernfeldern entgegen zu reisen, um sie bei ihren Auftritten zu unterstützen. Zuletzt bot sich eine sehr gute Gelegenheit bei den Deutschen Hallenradsport-Meisterschaften in Denkendorf.

Dort war der RV Stahlross mit zwei Mannschaften im Radball und Radpolo vertreten. 15 Kilometer liegt der Austragungsort von Rohracker entfernt – für Evelin und Franz natürlich Ehrensache, dabei zu sein. „Wir konnten zwei Jahre lang krankheitsbedingt keine Spiele besuchen“, erklärt Franz Wüstefeld, der sich noch bei der Feuerwehr und dem Musikverein engagiert.

Umso größer war die Wiedersehensfreude („Wir kennen die Obernfelder alle“) und der Jubel über die Vizemeisterschaft von Manuel und André Kopp.

Kontakte ins Eichsfeld haben die Wüstefelds auch noch, denn Franz hat eine Zwillingsschwester in Breitenberg, einen Bruder in Esplingerode und sieben Cousinen in der Region verteilt. Und der nächste Besuch lässt sich bestimmt so geschickt legen, dass auch ein Besuch beim RV Stahlross Obernfeld in der Halle möglich ist.

Von Vicki Schwarze

Voriger Artikel
Nächster Artikel
07.12.2016 - 15:59 Uhr

Die Staatsanwaltschaft in Madrid hat Anklage gegen Bayern-Star Xabi Alonso sowie zwei weitere frühere Spieler von Real Madrid wegen mutmaßlicher Steuervergehen erhoben.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt