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Ex-Olympiateilnehmer Stefan Rüttgeroth legt nur noch national an

Trapschießen Ex-Olympiateilnehmer Stefan Rüttgeroth legt nur noch national an

International wird Trapschütze Stefan Rüttgeroth künftig nicht mehr antreten. „Das habe ich 15 Jahre lang gemacht. Jetzt steht die Familie im Vordergrund“, sagt der Gieboldehäuser, der für den Wurftauben-Verein Nesselröden schießt.

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Zweimal Gold in München: Stefan Rüttgeroth (WTV Nesselröden).

Quelle: EF

Nesselröden. National sorgt der 34-Jährige jedoch nach wie vor für Furore. Bei den Deutschen Meisterschaften in München holte sich Rüttgeroth mit seinen Teamkollegen Florian Otto und Erik Latowski Gold in der Mannschaftswertung und siegte auch im Einzel. Besonders in der entscheidenden Phase lief der Olympiateilnehmer von 2008 zur Höchstform auf, verfehlte von 75 Scheiben lediglich eine. „Dieses Ergebnis ist Weltspitze“, zollte Mannschaftskamerad Otto Respekt.

 
Dass die Nesselröder gegen Konkurrenz, die erheblich mehr in das Training investieren kann, wiederholt die Nase vorn haben, verwundert Rüttgeroth nicht. „Wir schießen alle konstant auf hohem Niveau“, erklärt der Junioren-Europameister von 1998, der im selben Jahr mit 17 Jahren auch Weltrekord in seiner Altersklasse schoss. Deshalb will der Eichsfelder auch auf nationaler Ebene weiter für Nesselröden anlegen, denn „mit den Jungs macht es einfach Spaß“.

 
Durch seinen Sport ist Rüttgeroth, der im kaufmännischen Bereich im Sektor Controlling arbeitet, viel herumgekommen. In Peking residierte der Eichsfelder im olympischen Dorf, in Dubai empfingen ihn die Scheichs. „Man merkt erst hinterher, wie besonders das war“, sagt der so zielsichere Schütze, der einst durch seinen Vater zu seinem Sport kam und bereits nach zwei Jahren in den Kader der Junioren-Nationalmannschaft berufen wurde.

 
In Zukunft will der frischgebackene Deutsche Doppelmeister jedoch mehr Zeit für sich haben. „Von April bis August war ich sportlich jedes Wochenende unterwegs. Die internationalen Turniere sind meist weit weg, in Amerika oder Asien, das ist sehr aufwendig.“ Zwei Drittel seines Jahresurlaubs investierte Rüttgeroth für seine sportspezifischen Reisen. Zukünftig will er seine Konkurrenten nur noch auf nationaler Ebene das Fürchten lehren: „Nächstes Jahr möchten wir mit der Mannschaft unseren Titel verteidigen.“

 

Von Christian Roeben

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