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FC Grone gerät schnell auf die Verliererstraße

Fußball-Landesliga: 0:4-Heimniederlage gegen Braunschweig FC Grone gerät schnell auf die Verliererstraße

Siebte Niederlage im neunten Saisonspiel – für Aufsteiger FC Grone wird die Lage in der Fußball-Landesliga immer bedrohlicher. Beim klaren 0:4 (0:2) gegen Tabellenführer FT Braunschweig wehrte sich die stark ersatzgeschwächte Elf vom Rehbach allerdings tapfer, hätte gegen den Titelaspiranten eine knappere Niederlage verdient gehabt.

Es war die Szene in der 51. Minute, die die derzeitige Groner Misere verdeutlicht. Ein Braunschweiger Spieler versucht, den herausstürzenden Kobold zu umspielen, kommt dabei zu Fall – und erhält einen Elfer zugesprochen. Eine zumindest zweifelhafte Entscheidung von Schiri Läseke (Wittingen). Den unplatziert geschossenen Strafstoß kann Kobold zunächst reaktionsschnell abwehren, doch als er dann nach dem Ball greift, berührt er ihn so unglücklich, dass das Spielgerät wieder Richtung Torlinie rollt und der anstürmende FT-Schütze es mühelos einschieben kann. Das 0:3 war die Entscheidung in einem Spiel, in dem sich die Gäste aus der Löwenstadt zwar als die spielerisch eindeutig bessere Mannschaft präsentierten, die Groner jedoch auch ihre Möglichkeiten hatten. Nachdem bereits in der vierten Minute das 0:1 fiel und die Gastgeber zwei Minuten später fast das 0:2 hätten hinnehmen müssen, musste einem Angst und Bange um die Rusteberg-Elf werden. Doch nachdem sie dem Braunschweiger Anfangsdruck dann in der Folgezeit standhalten konnten, begannen die Groner ihrerseits, Fußball zu spielen. Bilgeshausen zielte aus 18 Metern nur ganz knapp am FT-Tor vorbei (30.), der gleiche Spieler spielte in der 42. Minute in Überzahlsituation einen schwachen Pass auf Moisidis, der sonst völlig alleine vorm Kasten gestanden hätte, und eine Minute später scheitert Keil freistehend an FT-Keeper Reck.

Nach dem 0:3 war alles entschieden, der Rest des Spiels verlief dann auch eher unspektakulär. Coach Rusteberg war trotz der klaren Niederlage nicht sauer: „Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Wir sind nun mal personell arg gebeutelt, und mit dem derzeit verfügbaren Kader kann man gegen ein Spitzenteam wie die Freien Turner einfach nicht bestehen.“

FC: Kobold, Rusteberg (46. Schweiger), Gouloudis, Keil, Behrens, Moisidis, Bilgeshausen (66. Özcan), Leuze, Reinhardt, Kleinschmidt, Witschewatsch. – Tore: 0:1 Winkler (4.), steht im Fünfer völlig frei und verwandelt Flanke direkt; 0:2 Riedel (37.), bekommt weiten Pass und überwindet den etwas überstürzt herauslaufenden Kobold mit Schuss aus spitzem Winkel ins lange Eck; 0:3 Schnotale (51.), verwandelt Foulelfmeter im Nachschuss; 0:4 Kierdorf (65.), läuft nach Fehlpass von Witschewatsch allein aufs Tor zu und vollstreckt sicher. Hauke Rudolph

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