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FC Mingerode setzt im Derby auf Heimvorteil

Fußball-Kreisliga FC Mingerode setzt im Derby auf Heimvorteil

Das nächste Eichsfeldderby steigt für Fußball-Kreisligist Eintracht Gieboldehausen: Eine Woche nach der 1:2-Heimniederlage gegen den FC Hertha Hilkerode muss der Tabellenvorletzte am Sonntag um 14 Uhr beim nur zwei Plätze höher rangierenden FC Mingerode antreten.

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Rote Karte: Mingerodes Gjuliano Seciri (links, im Duell mit Gieboldehausens Gregor Kroll) ist für vier Wochen gesperrt worden.

Quelle: MW

Auf Reisen müssen auch Tabellenführer SV Seeburg und Abstiegskandidat SG Rollshausen/ Obernfeld gehen, während für den FC Hertha das letzte Heimspiel in diesem Jahr auf dem Programm steht.

FC Mingerode – Eintracht Gieboldehausen. „Wir setzen auf unseren Heimvorteil“, bekräftig FC-Fußball-Obmann André Maur vor dem Derby, in dem es für seine Mannschaft nicht um einen Schönheitspreis, sondern allein um die Punkte geht. „Unsere Tabellenplätze sind nicht weit auseinander, da zählt nur der Sieg – auch ein 1:0 würde uns reichen“, unterstreicht Maur die Bedeutung der Partie für den Abstiegskampf. Auf keinen Fall dürfe ein schnelles 0:1 fallen, warnt der Obmann, denn durch frühe Rückstände sei seine Elf in der jüngeren Vergangenheit immer wieder aus dem Spielkonzept geraten. Maurs Zuversicht für das sonntägliche Schlüsselspiel wird durch die Tatsache gefördert, das der FC gegen die Eintracht voraussichtlich in der aktuellen Bestbesetzung auflaufen kann. Torwart Marco Habich und Mittelfeldspieler André Meyna, die bei der 0:3-Pleite des FC bei GW Hagenberg fehlten, kehren ins Team zurück. Interimstrainer Wolfgang Gastel muss somit nur auf den gesperrten Gjuliano Seciri (muss nach seiner Roten Karte vier Wochen zusehen) und den verletzten Marcel Bömeke verzichten.

Daniel Otto, Trainer der Gieboldehäuser, ist vor dem Gastspiel in Mingerode gar nicht bange. Sein Selbstvertrauen zieht er aus der Tatsache, dass seine Mannschaft am vergangenen Sonntag gegen den FC Hertha Hilkerode eine sehr gute Leistung geboten hat. „Selbst mit zwei Leuten in Unterzahl haben wir mitgehalten, die Niederlage war total unglücklich“, ärgerte sich Otto noch im Nachhinein. Doch er ist nach wie vor zuversichtlich, dass seine Jungs ihre Chance bekommen werden. „Die Köpfe sind keineswegs unten, denn die Situation ist ja auch nicht wirklich kritisch“, gibt der Coach seiner sehr jungen Mannschaft genügend Zeit, verzeiht ihnr durchaus auch einmal einen Fehler. Wobei er an dem Einsatzwillen der Elf ohnehin nicht zweifelt. „Die Mannschaft haut sich immer voll rein. Und manchmal muss man sich das Glück eben auch erkämpfen“, so Otto, der auf Rotsünder Dennis Schindler verzichten muss.

FC Hertha Hilkerode – SC Rosdorf. „Mit Rosdorf erwarten wir den sieglosen Tabellenletzten, und obwohl ich die Favoritenrolle gar nicht mag, müssen wir sie gegen Rosdorf wohl annehmen – ich befürchte aber, dass es deutlich schwerer wird gegen Rosdorf zu gewinnen als es die aktuelle Tabellensituation erahnen lässt“, beschreibt Herthas Co-Trainer Frank Hundeshagen die Ausgangslage für das wichtige kommende Heimspiel. „Auch wenn wir mit 13 Punkten aus den letzten fünf Spielen eine richtig gute Serie hingelegt haben, müssen wir gegen Rosdorf wieder disziplinierten Fußball spielen“, fordert der Co-Trainer.

TSV Jühnde – SV Seeburg. Ohne Tim Plohnke (ist angeschlagen) und Gorik Adamjan (beruflich verhindert) muss SVS-Trainer André Stelter auskommen, wenn seine Crew als Spitzenreiter beim Tabellenachten antritt. Der Kader sei jedoch groß und stark genug, um die Ausfälle zu kompensieren, meint Stelter: „Wir haben da ein Luxusproblem – ich konnte es mir letzte Woche sogar leisten, einen André Rudolph zu schonen.“ Mit Blick auf das Titelrennen mit der SG Werratal, erklärt Seeburgs Teamchef, sei er „froh, dass das so ist.“ Dank der guten personellen Auswahl sei seine Crew in spielerischer Hinsicht schwer auszurechnen. Allerdings wünsche er sich, dass seine Mannschaft nach starken 45 Auftaktminuten nach der Pause in Zukunft auf dem hohen Niveau weiterspiele, hebt Stelter hervor.

SG Werratal – SG Rollshausen/Obernfeld. Mit dem 1:0 über den FC Lindenberg-Adelebsen haben die Rollshäuser beziehungsweise Obernfelder ihre jüngste Negativserie beendet. Bei der „Überraschungsmannschaft Werratal“ hofft Gästetrainer Michael Holzapfel ebenfalls auf ein Erfolgserlebnis, wobei er für den Vergleich mit dem Tabellenzweiten jedoch keinen Sieg, sondern ein Unentschieden als Zielsetzung ausgibt. „Eine Niederlage wäre auch kein Untergang – wir müssen die Punkte gegen andere Mannschaften machen“, verdeutlicht Holzapfel, dem bis auf den Langzeitverletzten Christopher Knaup alle Akteure zur Verfügung stehen.

Von Vicki Schwarze, Michael Bohl
und Johannes Wollborn

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