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FFC Renshausen geht den Kampf gegen den Abstieg optimistisch an

Frauenfußball-Oberliga FFC Renshausen geht den Kampf gegen den Abstieg optimistisch an

Mit gestärkter Moral geht Frauenfußball-Oberligist FFC Renshausen in die Vorbereitung auf die Rückrunde. Nur kurz, aber erfolgreich war der Auftritt der Damen unterm Hallendach. Das eigene, gut besetzte Turnier in der Duderstädter BBS-Sporthalle gewannen sie, wurden zudem in Northeim Zweite. Mit Ausdauerläufen bringt Trainer Wendelin Biermann seine Spielerinnen bereits wieder in Schuss, will seine Elf für den bevorstehenden Überlebenskampf in der Oberliga gut vorbereiten.

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Leistungsträgerin und zuverlässige Torjägerin beim FFC Renshausen: Linda Schwerthelm (2.v.r.), hier gegen Acosta Braunschweig.

Quelle: Richter

Renshausen. „Wir brauchen entsprechende Ausdauer und Fitness neben dem Spielerischen“, bemerkt der Übungsleiter aus Bilshausen. Er will möglichst verhindern, dass der Klassenerhalt wie in der vergangenen Saison erst am finalen Spieltag entschieden wird. Mit unverändertem Personal geht der Drittletzte in das Unternehmen Klasssenerhalt – es gibt weder einen Zu- noch einen Abgang zu verzeichnen. Momentan sind alle Spielerinnen des 16er-Aufgebots fit, lediglich Regina Koch fehlt wegen einer Sprunggelenkverletzung und wird aller Voraussicht nach in der Rückrunde nicht mehr zum Einsatz kommen.

Einmal pro Woche bittet Biermann seine Schützlinge zum Training auf den Sportplatz am Kressenanger bis zum ersten Punktspiel nach der Winterpause am 15. März beim BSC Acosta Braunschweig, danach sind zwei Trainingseinheiten zwischen den Spielen vorgesehen. Geplant sind bereits einige Testpartien. Am 10. Februar geht es los beim Ligarivalen Sparta Göttingen.

„Gegen den Spitzenreiter haben wir bereits beide Punktspiele in dieser Saison bestritten“, sagt Biermann. Zudem steht mit dem Thüringer Verbandsligisten Union Mühlhausen ein weiterer Prüfstein - allerdings noch ohne konkreten Termin - fest. „Mit einigen weiteren Klubs sind wir im Gespräch“, informiert der Coach, der mindestens noch zwei weitere Vorbereitungsspiele austragen will.

Im Pokal sind die abstiegsbedrohten Eichsfelderinnen bereits ausgeschieden, verzichteten in der zweiten Runde gegen den VfL Jesteburg auf die Austragung der Partie. „Damit ist die Belastung geringer und wir können uns voll und ganz auf den drohenden Abstiegskampf konzentrieren“, sagt Biermann, der zudem die Einsparung von Kosten für Schiedsrichter und Fahrten als Entscheidungskriterium nennt.

Zehn harte und nervenaufreibende Punktspiele inklusive der Nachholpartie gegen Rot-Weiß Göttingen warten im Duell mit den beiden punktgleichen Teams von Neuling Eintracht Bückeberge als Schlusslicht und dem Vorletzten SG Ahlerstedt/Otterndorf II auf die Renshäuserinnen. Ein Plus im Abstiegskampf sehen die in diesem Punkt erfahrenen Biermann-Schützlinge in der Tatsache, dass sie sieben der zehn Pflichtspiele in heimischer Umgebung austragen können. „Den Vorteil müssen wir nutzen“, sagt der Coach, der bereits seit 14 Jahren das sportliche Zepter am Kressenanger schwingt und diesmal sorgenlos und unaufgeregt in das abschließende Punktspiel am 31. Mai gegen Rot-Weiß Göttingen gehen will.

Von Jochen Meyer

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10.12.2016 - 17:21 Uhr

Schiedsrichter werden es wohl ab der kommenden Saison etwas leichter haben. Die DFL plant die zeitnahe Einführung des Videobeweises.

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