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FIBA-Einzelkämpfer an griechischer Medienfront

Basketball FIBA-Einzelkämpfer an griechischer Medienfront

Das spektakulärste Erlebnis seines knapp zweiwöchigen Arbeitsurlaubs in der nordgriechischen Stadt Kozani hatte BG-Pressesprecher Björn-Lars Blank nicht bei der Basketball-Europameisterschaft der U-16-Mädchen, über die er im Auftrag des europäischen Dachverbandes FIBA Europe berichtete, sondern beim Fußball.

Göttingen/Kozani. „An meinem freien Tag habe ich einen Abstecher ins benachbarte Thessaloniki gemacht und mir im berühmt-berüchtigten Toumba-Stadion das Europa-League-Qualifikationsspiel zwischen PAOK Saloniki und Fenerbahce Istanbul angeschaut“, erzählt der 28-jährige Duderstädter.
Vom Hocker gerissen hat ihn nicht das Geschehen auf dem Feld – PAOK gewann 1:0 und qualifizierte sich mit dem 1:1 nach Verlängerung im Rückspiel für die Gruppenphase –, sondern das wilde Treiben auf den Rängen im 30      000 Zuschauer fassenden Hexenkessel.

„Es war eine gigantische Stimmung mit hohem Aggressionspotenzial. So etwas habe ich noch nicht erlebt“, war Blank tief beeindruckt von der aufgeheizten Atmosphäre. Im Vergleich dazu sei das Dortmunder Borussen-Stadion, für den bekennenden BVB-Anhänger bislang das Non-Plus-Ultra überschäumender Fan-Begeisterung, ein Ort kontemplativer Besinnung.

Eher beschaulich verliefen da die Titelkämpfe der besten weiblichen U-16-Teams Europas in der 47000-Einwohner-Stadt Kozani, mitten in der wild-romantischen Bergwelt Nordgriechenlands gelegen. „Ich kam mir vor wie in einem Winnetou-Film“, umschreibt Blank plastisch seine Eindrücke. Stressfrei war seine Tätigkeit für die FIBA Europe, für die er einen Teil seines Jahresurlaubs bei der BG geopfert hat, indes nicht. „Ich war allein für die Berichterstattung von den Spielen verantwortlich, unterstützt nur von einem griechischen Fotografen, habe aber hervorragend mit den lokalen Organisatoren und den FIBA-Verantwortlichen, die ich zum Teil schon vom Euro-Challenge-Final-Four aus Göttingen kannte, zusammengearbeitet“, erzählt der Einzelkämpfer von der griechischen Medienfront.

Während der Vorrunde musste Blank acht Spielberichte pro Tag in englischer Sprache für die FIBA und ihre nationalen Mitgliedsverbände produzieren, inklusive Trainerstimmen und Interviews. „Das war anfangs gar nicht so einfach. Da merkt man schnell, dass es ein großer Unterschied ist, sich auf Englisch zu unterhalten oder ein Spielgeschehen kurz und knackig schriftlich wiederzugeben.“ Insgesamt aber seien die zwei Wochen in Kozani eine tolle Erfahrung gewesen und eine Bereicherung für seine berufliche Karriere. Ich würde so etwas jederzeit wieder machen, wenn sich die Gelegenheit ergibt“, versichert Blank.

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