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Falko Behre ist Keeper beim TV Jahn

Handball-Verbandsliga Falko Behre ist Keeper beim TV Jahn

Falko Behre ist mit seinen 18 Jahren noch ein richtiges Torwartküken. Doch der Keeper des TV Jahn Duderstadt musste im Verlauf der Saison in der Handball-Verbandsliga schon die eine oder andere Feuertaufe überstehen.

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Sind ein gutes Team: Falko Behre (l.) und Julian Zwengel.

Quelle: Jan Helge Schneemann

Duderstadt. Keine einfache Situation für ihn, der sogar noch ein Jahr A-Jugend hätte spielen können, sich aber für den Schritt in die erste Herren-Mannschaft entschied. „Es ist schon komplett etwas anderes. Bei den Herren wird ja mit Harz gespielt.

Das kannte ich vorher nicht“, erzählt Behre, der beim TV Jahn Duderstadt derzeit ein freiwilliges soziales Jahr absolviert. In diesem Rahmen bastelt er auch gerade an seinem Trainerschein. „Er ist zwar nicht Pflicht, aber ich habe mir gedacht, es könnte ja nicht schaden“, so der in Göttingen geborene Behre.

Der Erwerb dieser C-Lizenz könnte ihm allerdings übel in die Karten spielen, denn ausgerechnet am Pfingstsonnabend findet in Hannover ein Seminar statt. Prinzipiell kein Thema, aber am 14. Mai hat der Keeper Geburtstag. Wäre eventuell noch zu verschmerzen.

Ein zweiter Umstand wiegt deutlich schwerer, denn an diesem Tag bestreitet der TV Jahn auch noch sein letztes Punktspiel beim SV GW Himmelsthür. „Vielleicht lässt sich das Seminar ja verschieben“, hofft der Torhüter auf das Verständnis der Verantwortlichen, denn natürlich wäre er schrecklich gern dabei, wenn sein Team vielleicht den Aufstieg in die Oberliga feiern kann.

Spielen, dabeisein, möchte der ehrgeizige Behre immer. Seit zehn Jahren hütet er das Tor, bis auf ein Jahr, als der TV Jahn keine A-Jugend stellen konnte und er bei der HSG OHA spielte, immer bei den Eichsfeldern.

Dementsprechend enttäuscht war er auch, als er im letzten Heimspiel gegen den SV Aue Liebenau nicht mit zum Aufgebot gehörte, für ihn Routinier Martin Post das Trikot überzog. „Martin ist ein super Torwart. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass sie mir ein bisschen mehr Vertrauen geschenkt hätten.“

Dies schenkte ihm damals bei seinen ersten Gehversuchen Stephan Albrecht. „Ich habe im Tor angefangen, und es hat mir auch gleich gut gefallen. Und als Stephan Albrecht gesagt hat, dass ich gleich dort bleiben soll, da war dann für mich alles klar.“

Angst, einen Ball abzukriegen, hat Behre nicht. „Im Training passiert das schon mal, aber sonst habe ich bislang noch Glück gehabt. Die Nase ist noch heil, und die Zähne sind noch vollständig“, sagt Behre und schmunzelt dabei.

Am Sonnabend gegen die HSG Fuhlen Hessisch-Oldendorf wird Behre neben Routinier Post im Kader stehen, denn der zuletzt so starke Julian Zwengel ist aus persönlichen Gründen verhindert.

Zukunftspläne hat Behre auch schon. Nach dem Ende des FSJ möchte er gern sein Lehramtsstudium aufnehmen. Möglichst in Göttingen, aber ob es klappt, ist noch nicht sicher. „Wenn ich in Göttingen studieren kann, dann würde ich bestimmt auch gern beim TV Jahn weiterspielen wollen. Wenn nicht, dann wird man sehen.“

In Hessisch-Oldendorf hoffen die Duderstädter auf laustarke Unterstützung durch die Fans. Die Verantwortlichen wollen gern einen Bus einsetzen. Wer Interesse hat, die Jahner zu begleiten, der sollte sich umgehend bei Sven Heimbrodt unter 0175-52744893 melden.

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