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Familie Schmidthals mit viel Spaß zum Familiensportabzeichen

Serientäter im Viererpack Familie Schmidthals mit viel Spaß zum Familiensportabzeichen

Sie sind echte Serientäter, aber das zum Glück nur im positiven sportlichen Sinne. Bei Familie Schmidthals vergeht kaum ein Tag ohne Bewegung.

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Sportliche Familie: Robert, Kira, Finja und Petra Schmidthals (von links).

Quelle: Thiele

Duderstadt. Die Anforderungen des Familiensportabzeichens, das Vater Robert, Mutter Petra sowie die beiden Töchter Kira und Finja bereits zum zweiten Mal entgegennehmen durften, stellten für das Quartett aus Duderstadt dann auch kein allzu großes Problem dar.

„Wir treiben generell viel Sport, haben uns deswegen auf die Prüfungen für das Abzeichen nicht speziell vorbereitet“, erzählt Vater Robert, der in der Duderstädter Rezeptprüfstelle arbeitet. Seine Frau legte das Sportabzeichen bereits zum achten Mal in Folge ab, ihr Mann kommt auf sechsmal, Kira auf drei- und Finja auf zweimal.

Das Ehepaar schnürt regelmäßig die Laufschuhe und hat schon früh seine Töchter mit seinem Bewegungsdrang angesteckt. Kira (9 Jahre) und Finja (7) laufen und schwimmen, spielen Handball und Tennis. Die „langen Läufe“ für das Sportabzeichen waren für den Schmidthalschen Nachwuchs dennoch „eine Herausforderung“, wie ihre Mutter schmunzelnd berichtet. Am Ende des 800 Meter-Laufes hat Kira „ein bisschen die Luft gefehlt“, wie die Neunjährige zugibt, doch sie hielt tapfer durch.

„Den Kindern macht das unheimlich viel Spaß und sie entwickeln einen richtigen Ehrgeiz untereinander“, sagt Petra Schmidthals und erntet prompt die Bestätigung ihrer Jüngsten. „Beim letzten Mal war ich schneller als Kira“, versichert die siebenjährige Finja stolz.

„Ich hoffe, die machen das noch lange weiter"

Schon früher begleiteten die Mädchen ihre Eltern auf den Sportplatz, wenn diese dort liefen, sprangen und warfen. „Sie haben dann in der Sandgrube gesessen und zugeguckt“, erinnert sich ihr Vater. Der unterstützt seine Frau, wenn es um das Laufen geht. „Robert hat ein super Zeitgefühl“, lobt Petra Schmidthals, die früher als Verwaltungsangestellte in Gieboldehausen arbeitete. Am schwierigsten war für die 48-Jährige das Kugelstoßen. „Wenn die ersten zwei Stöße nichts werden, dann kann man es gleich sein lassen“, beteuert sie.

Wenn es jedoch mal nicht auf Anhieb klappte, dann probierte es der sportliche Tross einfach beim nächsten Termin auf der Anlage „Auf der Klappe“. „Die Trainer geben einem immer tolle Tipps“, schwärmt der Ehemann und denkt dabei vorrangig an Sportabzeichen-Obmann Hartmut Hublitz und Horst Maletzki: „Ich hoffe, die machen das noch lange weiter. Wir gehen gerne dorthin, das ist wie eine kleine Familie da.“ Einen besonderen Ansporn, auch weiterhin alle Sportabzeichen-Prüfungen zu meistern, hat Robert Schmidthals, den nach den Sprinteinheiten aufgrund der „ungewohnten Belastung am nächsten Tag Muskelkater“ plagte. „Ein Freund meines Vaters hat das Sportabzeichen über 30-mal gemacht.“

Bis dahin ist es für ihn und den Rest der Familie zwar noch ein weiter Weg, doch die Viererbande will auch weiterhin dabeibleiben. Die Erwachsenen auf jeden Fall, die Kinder sowieso. „Es ist ja nicht so, dass wir sie dahin prügeln müssen, es macht ihnen einfach richtig viel Spaß“, beteuert ihre Mutter.  Ihre Sprösslinge bestätigen das mit einem lauten gemeinsamen „Ja“, ehe sie den Tageblatt-Redaktionskicker in Beschlag nehmen. Ohne Sport geht es bei Familie Schmidthals eben nicht.

Von Christian Roeben

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