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Fans aus der Region Göttingen haben Spaß

Handball-Europameisterschaft Fans aus der Region Göttingen haben Spaß

Spätestens nach dem dramatischen 25:23-Sieg bei der Europameisterschaft gegen Dänemark und dem verbundenen Halbfinaleinzug ist das deutsche Team in aller Munde. Die Göttinger und Eichsfelder Handballer fiebern nun dem Halbfinale am Freitag gegen Norwegen (ZDF, 18.30 Uhr) entgegen.

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Jubelsturm: Die deutschen Handballer feiern nach dem 25:23-Sieg gegen Dänemark den Einzug ins Halbfinale der EM.

Quelle: dpa

Göttingen. „Wahnsinn, was die für eine Teamleistung gezeigt haben“, lobt Björn Breckerbohm, Co-Trainer von Verbandsligist TV Jahn Duderstadt. Während  die Jahner Spieler gemeinsam vor dem Fernseher mitfieberten, war Breckerbohm auf sein Handy und den Liveticker angewiesen, denn er konnte aufgrund eines privaten Termins nicht vor dem TV die Daumen drücken. „Bisher war jedes deutsche Spiel Werbung für den Sport“, sagt er. Am Freitag werden die Jahner Spieler und Trainer das Semifinale gegen Norwegen nach dem Training gemeinsam verfolgen. Breckerbohm sieht Deutschland als leichten Außenseiter, erwartet „ein genauso dramatisches Spiel“.

Lennart Pietsch, Trainer der ersten Herren- und Frauenmannschaft der HG Rosdorf-Grone, hat „im kleinen Rahmen auf dem Sofa“ geschaut – und war restlos begeistert. „Da waren einige Sachen dabei, die mich wirklich umgehauen haben“, berichtet der 25-Jährige. Vor allem bei der Szene mit der deutschen Vier-Mann-Mauer, „einem E-Jugend-Trick mit dem Torwart auf der falschen Seite stehend“, sei er „fast wahnsinnig“ geworden. Ebenso als das deutsche Tor beim Tempogegenstoß leer war, der Wurf des dänischen Spielers jedoch von Häfner „auf zehn Metern“ geblockt wurde. Und auch immer dann, wenn Fäth seine Würfe regelrecht reingenagelt habe.

„Deutschland hat sich in jedem Spiel gesteigert und überhaupt nicht beirren lassen“, findet Pietsch, der auch große Stücke auf Dagur Sigurdsson: „Das ist ein Bundestrainer, der jedes Mittel drauf hat“ – und die Mannschaft optimal aufgestellt hat. „Wir haben einen überragenden Mann auf der Linie und endlich mal wieder gute Leute auf zwingenden Positionen. Es fällt gar nicht auf, dass Leute wie Gensheimer nicht dabei sind.“ Nun habe das Team „gute Chancen“, könne durchaus Europameister werden. Ein Traum wäre ein Endspiel gegen Spanien, „mit denen haben wir noch eine Rechnung offen“. Doch zunächst steht gegen Norwegen der nächste mögliche Krimi an. Das Spiel gegen Dänemark sei der „absolute Knaller“ gewesen, findet Pietsch. Allerdings sei die Partie gegen Frankreich bei der Heim-WM 2007 „noch eine Spur härter gewesen“, und auch das Viertelfinale bei den Olympischen Spielen 2004 gegen Spanien, das im Siebenmeterwerfen entschieden wurde.

Jubelsprünge hat sich Kathrin Stockfisch, die für die Duderstädter Frauen in der Regionsoberliga aktiv ist, verkniffen.  Zwangsläufig, denn die Eichsfelderin laboriert derzeit an den Folgen eines Kreuzbandrisses. Gefreut hat sich Stockfisch, die die Partie gemeinsam mit ihrer Oma verfolgte, dennoch über den deutschen Husarenstreich: „Bei manchen Szene zuckt man richtig zusammen.“ Besonders die Ausgeglichenheit des deutschen Kaders gefällt der Kreuzbandgeschädigten. „Die Tore fallen von allen Positionen“, hebt Stockfisch die Flexibilität hervor.

Von Christian Roeben und Eduard Warda

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