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Fast 300 Teilnehmer beim Lauf in Krebeck

Volkslauf Fast 300 Teilnehmer beim Lauf in Krebeck

Trotz des Schietwetters war der 12. Mittelpunktlauf des DJK Krebeck ein Erfolg. Zu diesem Fazit kam nicht nur Cheforganisator Jürgen Engelhardt. Auch die Läufer und die Helfer fanden das Event gelungen. Mit knapp 300 Teilnehmern lag die Teilnehmerzahl trotz Regens in etwa auf dem Niveau der Vorjahre.

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Quelle: Kracht

Krebeck. Vor dem Start der Langstrecke am späten Sonnabendnachmittag sah sich Engelhardt allerdings gezwungen, die Läufer zu besonderer Vorsicht aufzurufen: „Passt bitte ein bisschen auf! Durch den Regen ist die Strecke teilweise recht glitschig. Passt bitte besonders zwischen der Schutzhütte und Kilometer sechs auf“, gab Engelhardt den Teilnehmern beim Start mit auf den Weg. Statt der sonst üblichen 10,7 Kilometer galt es am Sonnabend nur 10,4 Kilometer zu absolvieren. „Wir haben die Strecke wegen des vielen Regens um etwa 250 Meter verkürzt. Eine Passage war extrem aufgeweicht“, sagte Engelhardt. Die Vorsichtsmaßnahme zeigte Erfolg. Die Organisatoren des Krebecker Volkslaufs um den Mittelpunkt Deutschlands hatten keine Stürze oder gar Verletzungen von Teilnehmern zu vermelden.

Volkslauf / Lauf um den Mittelpunkt Deutschlands in Krebeck / Start 5 km Lauf

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Da weder über die Fünf-Kilometer-Strecke noch über die Zehn-Kilometer-Distanz die Vorjahressieger an den Start gegangenen waren, galt es kurz nach den Zieleinläufen neue Sieger zu küren. Über die lange Strecke, die Königsdisziplin, wie Engelhardt betonte, war Martin Zaunitzer (Pedo Schweißtechnik Running Team) nicht zu bezwingen. Er siegte in 38:20,80 Minuten. Schnellste Frau war Annika Helbig (51:14,00). Über die fünf Kilometer war Malte Meyenberg vom Pedo Schweißtechnik Running Team als schnellster im Ziel (20:59,80). Beste Frau war Emma Degenhardt (SV 1899 Mühlhausen/25:23,70). Zuvor waren bereits die „Nordic Walking“ und Läufer der Kinder sowie Schüler gestartet worden. Der jüngste Teilnehmer war Arian Helbig, der gerade einmal zwei Jahre alt ist. Als ältester Aktiver ging Engelbert Müller auf die Strecke. Der Senior des Jahrgangs 1934 absolvierte mit seinen 83 Jahren die 10,4 Kilometer in 1:07:04,10 Stunden.

„Ich mag den Mittelpunktlauf sehr. Die Strecken sind super, und alles hier ist perfekt organisiert“, sagte Dirk Riemenschneider, der über die fünf Kilometer mit seinem Novelis-Team gestartet war. Und der 58-Jährige weiß, wovon er spricht. Seit 14 Jahren nimmt er mit seiner Laufgruppe des Göttinger Unternehmens Novelis an Volksläufen teil. Seit zwölf Jahren organisiert er für seinen SC Schoningen sogar einen eigenen Volkslauf. „Wir sind eine super Truppe mit unserer Novelis-Laufgruppe. Der Spaß steht im Vordergrund, die ersten zehn bei den Volksläufen sollen sich ruhig um die Podestplätze streiten, der Rest genießt einfach das Gefühl, mit so vielen Menschen seine Leidenschaft fürs Laufen zu teilen“, betonte Riemenschneider.

„Wir können absolut zufrieden sein. Die Strecken haben gehalten und reichlich Zuschauer hatten wir auch“, resümierte Engelhardt, der gemeinsam mit Rüdiger Fraatz und Berthold Otto das Organisationstrio bildet. „Ohne die zahlreichen Helfer aus den Vereinen im Ort wäre das aber alles nicht machbar“, betonte Engelhardt. Für Stimmungsaufheller an diesem grauen Augustnachmittag sorgte so zum Beispiel die Damen-Gymnastik-Gruppe des DJK. Selbstgebackener Kuchen und duftender Kaffee sorgte für wohlige Wärme und einen zuckersüßen Schub von Glückshormonen. „Unserer Gruppe gibt es schon seit 45 Jahren. Wir helfen gerne, es ist schön, wenn so viele Zuschauer und Besucher aus dem Ort kommen“, sagte Maria Paschke. So war trotz Schietwetter am Sonnabend in Krebeck weit und breit kein einziger Miesepeter zu sehen.

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