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Fernsehsportler, Bogenschützen und Angler

„Sport meets Music“ Fernsehsportler, Bogenschützen und Angler

Sport und Musik müssen nicht zwangsläufig zusammenpassen. Meatloaf beim Beachvolleyball oder Lothar Matthäus an der Bratsche? Haut nicht hin. Gleichwohl ist der Übergang von der Sportschau zur Sportshow gerade heutzutage fließend.

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We can‘t dance: So gehen Christoph Jess, Mathias Zeh und Rainer Schacht von Ganz schön feist joggen.

Quelle: Hinzmann

Die Göttinger Künstler von Ganz schön feist und der Comedy Company, die am Sonntag, 26. September, um 18 Uhr bei der Benefizgala „Sport meets Music“ des Stadtsportbundes Gastauftritte haben, sind durchaus sportaffin – haben aber ganz unterschiedliche Zugänge zum Bereich der Leibesertüchtigung. Beide Gruppen stellen sich in den Dienst der guten Sache und treten ohne Gage auf.

„Eine Annäherung ist nötig“, unterstreicht Christoph Jess von Ganz schön feist nach einiger Bedenkzeit und auf die Frage hin, wie denn eigentlich Sport und seine Band zusammenpassen. Alles was rhythmisch sei, sei jedoch andererseits auch sportlich, und schließlich schwitze man auf der Bühne beträchtlich.

Sein Bandkollege Rainer Schacht kann auf praktische Erfahrungen verweisen: In seiner Jugend spielte er im Verein Fußball – bei den C-Junioren des TSV Holtensen. Ein recht kurzes Vergnügen. Es dauerte nicht lange, „bis ich gemerkt habe, dass es gar keinen Sinn macht“, berichtet Schacht, der reumütig zum Angeln zurückkehrte. Noch heute frönt er dem Angelsport und freut sich dabei stets aufs Essen. Mathias Zeh wiederum mag Basketball. Sein Bruder sei früher einmal mit dem damaligen SSC Meister gewesen, erinnert sich der Ganz schön feist-Sänger, der mittlerweile nach Kassel gezogen ist.

Eins haben alle drei gemeinsam: Sie sind begeisterte Passivsportler und Fußballgucker. Zeh nicht so sehr im Stadion, sondern eher vor dem heimischen Fernseher, wo er durch die Programme zappt. „Ich komme gern schnell zu den Höhepunkten“, sagt er. Gern gebe man Gastspiele in Osnabrück: In der dortigen Garderobe stehe ein Fernseher, auf dem zwischen Soundcheck und Auftritt die Sportschau läuft. Worauf sich die Zuschauer der SSB-Gala freuen dürfen? „Es geht in die Richtung rhythmische Sportgymnastik“, sagt Schacht. „So wie wir sie verstehen“, fügt Jess hinzu.
Wer von der Göttinger Comedy Company bei „Sport meets Music“ auftritt, steht noch nicht ganz fest. Es läuft auf eine zweiköpfige Abordnung hinaus, die in bester Improshow-Tradition interaktiv mit dem Publikum agiert. Lars Wätzold schwebt das Format „Puppets“ vor: menschliche Marionetten, die zwar sprechen dürfen, sich jedoch ferngesteuert bewegen. Bei der Gala treiben die Puppets natürlich Sport.

Bis auf Michael Zalejski, der laut Stefan Graen eher „Nein zum Sport“ sagt, sind sämtliche Company-Mitglieder sportlich. Vor einem schweren Unfall und einem kaputten Knie war Wätzold ein ambitionierter Trampolinist, Katrin Richter hat neulich einen Volkstriathlon bestritten, Alexis Kara tendiert zum Bogenschießen, und Graen lief kürzlich einen Marathon auf Inlineskates.

Aber auch das Fernsehsportlertum betreffend kann es die Comedy Company mit Ganz schön feist aufnehmen. Graen etwa schwärmt für Snooker und Curling und ist „so ein bisschen“ HSV-Fan. Wätzold findet Borussia Mönchengladbach gut und kann sich ärgern, dass man in Leverkusen mit 6:3 gewinnt und sich dann von Frankfurt 0:4 „abwatschen lässt“.

Herr Graen mag also Curling. „Es ist eine etwas ruhigere Sportart“, sagt er, „Geschicklichkeit spielt eine Rolle, aber auch Taktik“. Curling sei ein komplexes Thema.

Tickets in der GT-Geschäftsstelle, Jüdenstraße 13c.

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