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Feuerwerk vor „Aufbruch in ein neues Zeitalter“

Feuerwerk der Turnkunst Feuerwerk vor „Aufbruch in ein neues Zeitalter“

Mit seiner 26. Tournee beschreitet das „TUI Feuerwerk der Turnkunst“ des Niedersächsischen Turnerbundes Neuland. Im Programm der unter dem Namen „Next Generation“ stehenden Tour weben Produktionsleiter Wolfram Wehr-Reinhold und Regisseurin Heidi Aguilar junge Trendsportarten ein.

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„Deutschlandweit auf dem Vormarsch“: Innovative Bewegungsformen wie Parkour.

Quelle: EF

Hannover/Göttingen. Als moderne Entwicklung des Turnens finden so Parkour, Slacklining und Tricking ihren Platz neben den klassischen Turngeräten Reck und Barren. Geht es nach den Tour-Organisatoren soll so eine völlig neue Perspektive auf die Welt der Bewegungskünste gegeben werden. Premiere feiert die Tournee vom 28. bis 30. Dezember 2012 in Oldenburg. In Göttingen, Premierenort der vergangenen Jahre, wird die „Next Generation“-Show am 21., 22. und 23. Januar, jeweils um 19 Uhr in der Lokhalle, zu sehen sein. 

Wenn Laura und Pavel umeinander herumwirbeln, synchron und doch irgendwie unterschiedlich, wenn sie Salti, Sprünge und Tanzschritte auf die Fläche zaubern, dann wirken die beiden bereits wie ein eingespieltes Paar. Dabei hat Laura ihre Fertigkeiten beim klassischen Kunstturnen in der Turnhalle erlernt und Pavel, der sich dem Tricking verschrieben hat, überwiegend draußen auf der Straße trainiert. Beide sind Teil der neu arrangierten NTB-Showgruppe, die beim Feuerwerk der Turnkunst den roten Faden der Show bildet. Beiden gelinge in der von Aguilar entwickelten Choreografie bereits jetzt der Spagat zwischen klassischem Turnen und „cooler Streetperformance“.

„Die innovativen Bewegungsformen innerhalb der turnerischen Sportarten sind deutschlandweit auf dem Vormarsch. Wir wollen zeigen, wohin diese Entwicklung geht“, begründet Wehr-Reinhold das neuartige Show-Konzept. Im Mittelpunkt der Tour stünden junge Bewegungstrends wie Tricking, Free-Running, Trial-Bike oder Parkour. „Das Showkonzept ist daher so etwas wie der Aufbruch in ein neues Zeitalter ohne dabei jedoch den eingeschlagenen Erfolgspfad zu verlassen“, betont Wehr-Reinhold. Die Organisatoren haben  in Anbetracht der meist ausverkauften Hallen der 25. Tour mit ihren mehr als 170 000 Besuchern die Kapazitäten noch einmal stark erhöht. So sind zusätzliche Shows in Oldenburg, Braunschweig, Bremen und Frankfurt in den Tourneeplan eingebaut worden, in Hamburg wurde zudem der Umzug von der Sporthalle Hamburg in die doppelt so große O2-World realisiert.

Der Weg zu neuen Trends, sei beim „Feuerwerk“ allerdings schon seit geraumer Zeit im Gange, betont Aguilar. Dennoch sieht sie nicht nur die Turner, sondern auch sich selbst durch diese Trends wieder einmal vor ganz neue Herausforderungen gestellt. „Ich musste mich erst mit der neuen Terminologie anfreunden und die Philosophie hinter den Sportarten kennen lernen. Ein Rückwärtssalto heißt beim Tricking oder Parkour eben nicht Salto sondern Back-Flip“.

Doch auch für alte wie für neue Ensemble-Mitglieder ist vieles neu. Eine Bühne mit Musik ist für Parkourer und Tricker eine gänzlich ungewohnte Erfahrung. Dabei sind einige der weltbesten Parkourer, wie beispielsweise der Brite Damien Walters, der bei der Tournee 2004 mit dem Team der Britischen Tumbling Nationalmannschaft bei der Show dabei war, sogar ehemalige Leistungsturner. Nachdem sie aber, wie die „Monkey Movements“ aus Hannover, ihre Sportart jahrelang auf der Straße ausgeübt haben, ist die Zusammenarbeit auf einer Showbühne mit anderen Turnern und Tänzern innerhalb einer strikt vorgegebenen Choreografie zunächst eine echte Herausforderung.

Für die Turner, die Regisseurin und Hip-Hop-Trainer Raik Preetz gibt es also noch viel zu tun. „Eine große Herausforderung liegt darin, unsere Bewegungen zu synchronisieren. Mein Duo-Partner Pavel hat zwar den gleichen Rhythmus in seinen Bewegungen wie ich, performt sie aber auf seine Weise“, sagt Turnerin Laura. Was bei ihrer Choreografie herauskommt, sei eine Art kämpferischer Tanz oder auch tänzerischer Kampf. Interessierte können sich im Januar in der Lokhalle selbst ein Bild machen.

Tickets für die „Next Generation“-Show gibt es unter anderem in der Geschäftsstelle des Göttinger Tageblatt (Jüdenstraße 13c) oder im Internet unter TUI-feuerwerkderturnkunst.de

Von Heike Werner und Mark Bambey

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„Feuerwerk der Turnkunst“

Für die nächste Generation gibt es kaum noch Karten: „Next Generation“ heißt die Tournee 2013 der Show Feuerwerk der Turnkunst des Niedersächsischen Turner-Bundes (NTB). Am Freitag wurde in Hannover das neue Programm der Tour vorgestellt, die am 28. Dezember in Oldenburg startet. Von Montag, 21. Januar, bis Mittwoch, 23. Januar, gastiert das Spektakel in der Göttinger Lokhalle.

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