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Florian Reichert 13. bei Berglauf-WM und Vierter mit deutschem Nationalteam

„Eines meiner besten Rennen“ Florian Reichert 13. bei Berglauf-WM und Vierter mit deutschem Nationalteam

Stolz und glücklich ist Florian Reichert von der Langstrecken-Weltmeisterschaft Berglauf aus Zermatt im Schweizer Kanton Wallis nach Göttingen zurückgekehrt.

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Grandiose Kulisse: Florian Reichert vor dem Matterhorn.

Quelle: EF

Göttingen/Zermatt. Vor der grandiosen Kulisse des 4477 Meter hohen Matterhorn-Massivs belegte der Studienrat des Theodor-Heuss-Gymnasiums im Feld der 55 besten Bergläufer aus 20 Nationen über die Marathondistanz von 42,195 Kilometern in 3:18,26,7 Stunden den 13. Platz im Gesamtklassement und Rang acht in der Altersklasse M 30. Als zweitbester Deutscher hinter Thomas Kühlmann (9.; 3:11,25,8) und vor Moritz auf der Heide (22.; 3:24,54,0) trug Reichert entscheidend dazu bei, dass das deutsche Nationalteam knapp hinter Italien, den USA und Kenia den vierten Platz belegte. Sieger in der Einzelwertung war der Italiener Tomaso Vaccina in 3:01,51,0 Stunden.

„Vor dem Rennen war ich sehr nervös und angespannt, weil mein erster Start im Nationalteam – bei der Ultramarathon-WM in den französischen Alpen – nicht besonders gut gelaufen ist“, gestand Reichert, der bei der Eröffnungsfeier die deutsche Fahne tragen durfte. „Die Strecke beim Zermatt-Marathon über die kürzere Distanz, auf der für meine Verhältnisse mittlerweile recht geringe 1900 Höhenmeter zu überwinden waren, kam mir allerdings sehr entgegen.“

Der 34-jährige Göttinger ließ sich nicht dazu verleiten, bei der brütenden Hitze den ersten Streckenabschnitt von St. Niklas nach Zermatt, auf dem 500 Höhenmeter zu bewältigen waren, zu schnell anzugehen, wie es etliche Favoriten aus Kenia und Südafrika taten. Reichert teilte sich das Rennen optimal ein, überholte auf den nächsten Abschnitten viele der Ausreißer wieder und steigerte sich über Rang 28 Mitte des Rennens auf den 19. Platz bei 30 Kilometern und den 16. bei Kilometer 38. Auf den letzten 4200 Metern legte er noch einmal zu und kam schließlich im 2588 Meter hoch gelegenen Dorf Riffelberg als 13. ins Ziel.

„Im Nachhinein kann ich sagen, dass das eines meiner besten Rennen überhaupt war. Im Vorfeld hatte ich nicht einmal zu träumen gewagt, dass mir eine so super Platzierung bei einer WM gelingen würde. Die tolle Kulisse mit dem Matterhorn immer vor Augen hat natürlich ihr Übriges zur Motivation beigetragen“, fasste Reichert seinen erfolgreichen Ausflug in die Schweizer Bergwelt zusammen.

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