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Formationstanz-Bundesliga: Göttingens Entwicklung

Leidenschaftliche Tänzerinnen Formationstanz-Bundesliga: Göttingens Entwicklung

Sie hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht: Michaela Montag. Die 27-Jährige ist mittlerweile Göttinger Tanzlehrerin im ADTV (Allgemeiner Deutscher Tanzlehrerverband). Für das Tanzen lebt auch Mieke Groeneveld – unterrichtet Englisch und Religion an der IGS Geismar.

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Drittbeste deutsches Formation: das Göttinger Tanzsportteam mit ihrer Choreografie „Rockphony“.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Sie tanzt heute noch in der A-Formation und trainiert die B-„Fo“. Ab 3. Januar steht sie wieder auf dem Parkett, wenn Deutschlands acht erfolgreichsten Teams in Ludwigsburg zum ersten der fünf Wertungsturniere „antanzen“.

Der dritte Wettkampf steigt dann in Göttingen am 31. Januar in der Sparkassen-Arena, wo wieder mehr als 2000 begeisterte Tanzsportfans einen tollen Rahmen bilden. Restkarten gibt es in der Tanzschule Krebs (0551-74614), wo Michaela Montag, die bis 2013 in der Formation getanzt hat, unterrichtet.

Teamgeist, tolle Choreografien, gute Musik und tolle Bundesligaturniere stehen beim Tanzsportteam Göttingen im Vordergrund. Daran hat sich seit 2003 nichts geändert. Dennoch ist vieles ein gutes Stück professioneller geworden: „Damals haben wir einmal wöchentlich  nur so zum Spaß trainiert“, erinnert sich Groeneveld. Heute kommen im Vorfeld einer Saison „schon einmal locker so um die 300 bis 400 Trainingsstunden zusammen,“ ergänzt Cheftrainer Markus Zimmermann.

Hinzu komme das viertägige Trainingslagers zwischen den Jahren in Nienburg: „Das  Hauptthema heißt dort Synchronität, damit die seit der Deutschen Meisterschaft trainierten tänzerischen Aspekte bei allen gleich umgesetzt werden“, beschreibt Groeneveld die harten Vorbereitungen.

Und sie strahlt Zuversicht aus: „Ich glaube, dass wir als derzeit Dritter auf Dauer unter die zwei besten Formationen der Liga kommen können, weil wir den stärksten Teamgeist haben. Wer bei uns tanzt, hat Lust gemeinsam das Hobby Tanzen intensiv zu betreiben.“

Dafür nehmen einige Tänzer extrem lange Wege auf sich. So reisen beispielsweise Klas Hatje und Gesa Ringe jedes Wochenende aus Basel an, um weiterhin in der Göttinger Formation zu tanzen. „Es kann in Göttingen aber nur erfolgreichen Formationstanzsport geben, wenn auch Nachwuchs vorhanden ist“, betont Montag. Darum ist sie stolz darauf, des jetzt wieder eine C-Formation aufgebaut wird.

„Einkäufe“ sind hingegen tabu im Tanzsportteam Göttingen. „Es macht mir großen Spaß, meine eigene Freude am Tanzen weiter zu geben, und ich hoffe, dass ich andere von diesem Sport begeistern kann“, umschreibt Groeneveld ihr ausgeklügeltes Zeitmanagement als Tänzerin und Coach. Groeneveld und Montag erinnern an viele schöne Erlebnisse: „Hotelzimmerpartys, gemeinsame Ausflüge oder die Momente, in denen alle völlig erschöpft waren und sich  trotzdem gegenseitig motiviert haben.“

Zusammen mit Groeneveld erinnert sie sich gerne an „Romeo und Julia“, die erste Choreografie mit eigener Musik:  „Damit haben wir auch erstmals den Sprung ins große Finale und damit unter die besten vier Klubs der 1. Liga geschafft.“ Heute sind „The Rockphony“ (A-Formation) und „Believe“ (B-Team) angesagt.

Von Ferdinand Jacksch

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