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Formationstanz: Göttinger Bundesligateams begeistern in der Sparkassen-Arena

Lebensfreude, Leidenschaft, Leichtigkeit Formationstanz: Göttinger Bundesligateams begeistern in der Sparkassen-Arena

Andrei Milinovici ist immer noch ganz schön aufgeregt. Erstmals stand der 15-jährige Schüler am Sonntagabend bei der eindrucksvollen Präsentation der beiden Standard-Formationen des Tanzsportteams Göttingen in der S-Arena auf ganz großer Bühne.

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Optimiert: Die Göttinger A-Formation hat ihre Choreografie „Rockphony“ noch einmal aufpoliert.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Sichtlich genoss er den tosenden Beifall der mehr als 1500 begeisterten Fans. Jetzt fiebert Andrei Milinovici, der als Neuling zukünftig mit dem Göttinger B-Team in der ersten Liga tanzen wird, der Deutschen Meisterschaft in zwei Wochen in Ludwigsburg entgegen.

Ebenso wie die 34-jährige Tanzlehrerin Jessica Schuppmann. Die Formationstänzerin hat in dieser Saison die Seiten gewechselt. Mit der Alfelder Lateinformation stand sie 16 Jahre lang auf dem Parkett, jetzt tanzt sie im Göttinger Standard-B-Team und strahlt Ruhe und Routine aus: „Der wird es schon schaffen“, macht Schuppmann dem 19 Jahre jüngeren Milinovici Mut. Die Gemeinsamkeit beider: Es macht ihnen sichtlich Spaß in diesem hochmotivierten Team. Die B-Formation mit einem Durchschnittsalter von 20,3 Jahren hat gestern Abend ein gut gehütetes Geheimnis gelüftet.

Nach drei Jahren „Romeo und Julia“ hat das Nachwuchsteam in dieser Saison die anspruchsvolle und erfolgreiche Choreografie „Believe“ aufgegriffen, mit der das A-Team bereits Rang drei in der ersten Liga belegt hatte. Und das mit hoher Ansteckungsgefahr: „Lebensfreude, Leichtigkeit und Leidenschaft für das Tanzen“, zeigte gestern die „B-Fo“, die in der Bundesliga-Saison an einen sicheren Mittelplatz glaubt.

Dagegen strebt die A-Formation des TSC Schwarz-Gold im ASC 46 mit Cheftrainer Markus Zimmermann das internationale Parkett an. Das ist kein Selbstläufer. Im Gegenteil: Formationstanzen ist ein Knochenjob. Rund 300 Trainingsstunden haben die Göttinger Teams in den vergangenen Monaten gekloppt. Auch für ihre „Rockphony 2014“, einer Mischung aus Rock und Klassik, die die A-Formation noch einmal deutlich optimiert hat „Dynamischer und raumgreifender, tänzerisch und choreografisch anspruchsvoller wollen wir uns präsentieren“, betont Teamsprecher Winfried Reimann. „Und das mit energiegeladener Musik, kompakten Bildern und einer bis auf die Zehen gespannten Mannschaft“, beschreibt es Sprecherin Julia Kellert.

Der erhoffte Weg aufs internationale Parkett? „Die Chancen sind in dieser Saison wohl so gut wie nie“, zeigt sich TSC-Vorsitzen-der Jens Wortmann sehr zuversichtlich, weil sich der Dauerrivale 1. TC Ludwigsburg im Wettkampf um Platz zwei im Neuaufbau befindet. Übrigens: Der gebürtige Göttinger Philipp Wortmann (26), Sohn des TSC-Vorsitzenden, ist am Sonnabend mit der international überragenden Standard-Formation des Braunschweiger TSC zum zehnten Mal Weltmeister geworden, und das vor heimischem Publikum. Mehr dazu lesen Sie in der Dienstagausgabe.

Von Ferdinand Jacksch

Göttinger Bundesligateams begeistern in der Sparkassen-Arena 1500 Zuschauer. ©Theodoro da Silva

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