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Formationstanz: Teams aus Göttingen wollen sich beim Bergfest steigern

1. Bundesliga Formationstanz: Teams aus Göttingen wollen sich beim Bergfest steigern

Die Motivation ist ungebrochen. Beim Bergfest der Bundesliga-Formationstänzer, dem dritten von fünf Turnieren der acht besten deutschen Standardteams, wollen A- und B-Formation des TSC Schwarz-Gold Göttingen die Konkurrenz erneut angreifen. Der Ehrgeiz ist noch ein Stück größer, weil das spektakuläre Ereignis am Sonnabend um 18 Uhr vor rund 2000 Zuschauern in der heimischen Sparkassen-Arena steigt.

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Mit ihrer Choreografie „The Rockphony“ will das A-Team des TSC Schwarz-Gold Zuschauer und Wertungsrichter begeistern.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Das drittplatzierte A-Team träumt davon, mit seiner Choreografie „The Rockphony“, eine Mischung aus Klassik und Rock, endlich mehr Zweien zu erringen und so dem Tabellenzweiten 1. TC Ludwigsburg näher auf die Pelle zu rücken. Daran arbeitet die Mannschaft um Cheftrainer Markus Zimmermann bis zum letzten Tag mit Hochdruck. Der Platz hinter dem unangefochtenen Spitzenreiter Braunschweiger TSC, dem amtierenden Welt- und Deutschen Meister, berechtigt nämlich zur Teilnahme an  internationalen Wettbewerben.

„Natürlich wollen wir Platz zwei. Wenn wir uns keine Ziele stecken würden, wäre es mit der Motivation schwierig“, sagt Tänzerin Tabea Nolte, die bereits seit zehn Jahren zum harten Kern der A-Formation gehört: „Dass es bisher nicht geklappt hat, liegt sowohl an der starken Leistung der Ludwigsburger Konkurrenz als auch an deren Ruf als Team von Weltklasse“, glaubt Nolte. Mitunter habe sie den Eindruck, dass sich Wertungsrichter  beim Verlassen eingefahrener Bahnen schwer tun und deshalb mit ihrer Notengebung die immer besser werdenden Leistungen der Göttinger A-Formation nicht gebührend honorieren. „Davon lassen wir uns aber nicht entmutigen. Wir werden weiter hart an uns arbeiten, um unsere tänzerische Qualität zu verbessern, damit  wir die Chance haben, den Ludwigsburgern immer mehr Zweien abknöpfen“, verspricht Nolte. „Wir sind in Teilbereichen ebenso stark oder gar besser als die  Konkurrenz, jedoch mangelt es daran, alle Stärken in einen perfekten Durchgang zu gießen. Um dies zu erreichen, ist intensive Trainingsarbeit erforderlich, an der wir dran sind“, erläutert sie.

Die Göttinger B-Formation, aktuell auf Rang sechs, will alles dafür tun, um mit ihrer Choreografie „Believe!“ den Klassenverbleib zu sichern und auf Augenhöhe mit dem Fünften TCH Oldenburg zu tanzen. Das Team des Trainertrios Mieke Groeneveld, Peter Hahne und Christian Schröder wird von Jahr zu Jahr besser. Teamsprecherin Nina Brinkmann ist stolz darauf, „dass  wir  gemeinsam an einem Strang ziehen und ein Gleichgewicht zwischen Spaß am Tanzen und der erwünschten Leistung erreichen“, Ihr Teamgefährte Yannik Gleichfeld demonstriert ein hohes Maß an Selbstbewusstsein: „Schließlich zählen wir zu den acht besten Standardformationen Deutschlands“, betont er.

Von Ferdinand Jacksch

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