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Formationstanzen: Team Göttingen will auf internationales Parkett

„Zuschauer fesseln und mitreißen“ Formationstanzen: Team Göttingen will auf internationales Parkett

Der Countdown läuft: Mit Hochdruck bereiten sich die Göttinger Tanzsportteams auf die Deutsche Meisterschaft 2014 und den Start in die Saison der 1. Bundesliga vor.

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Mit ihrer Choreografie „Rockphony“ will die Göttinger A-Standardformation – hier bei Präsentation in der Sparkassen-Arena vor einem Jahr – das internationale Parkett erobern.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Aber ehe sich Deutschlands acht beste Standardformationen am 15. November in der 5000 Zuschauer fassenden MHP-Arena in Ludwigsburg den strengen Blicken der Wertungsrichter stellen, präsentieren sich die Göttinger A- und B-Formation am kommenden Sonntag um 18.30 Uhr in der Sparkassen-Arena wieder ihren Fans. „Die Hütte war voll. Das waren über 1500 Zuschauer“, erinnert sich Jens Wortmann, Vorsitzender des TSC Schwarz-Gold, an den großen Zuspruch im vergangenen Jahr.

Beim Spitzentanz zum Nulltarif zeigt sich das Publikum im Anschluss an beeindruckende Durchgänge auf dem Parkett und energiegeladener Musik spendierfreudig, wenn die Tänzer um einen Obolus für ihren aufwendigen Sport bitten. Zwei Teams in der ersten Bundesliga, das hat trotz der vielen ehrenamtlichen Helfer seinen Preis. Nicht zuletzt belasten Fahrt- und Unterbringungskosten bei den Turnieren in ganz Deutschland den Etat. 

Damit sich der Einsatz bei den deutschen Titelkämpfen und ab Januar in der Bundesligarunde sportlich auszahlt, haben die Teams in den vergangenen Wochen und Monaten wieder hart gearbeitet. „Rund 300 Trainingsstunden haben wir absolviert“, berichtet Cheftrainer und Sportwart Markus Zimmermann. Die A-Formation hat ihrer „Rockphony“ noch mehr Schwung und Professionalität verliehen, und die „B-Fo“ wartet nach zwei Jahren mit „Romeo & Julia“ mit einer völlig neuen Choreografie und neuen Kleidern auf – ein bis zur letzten Minute gut gehütetes Geheimnis.

"Leistung noch einmal deutlich steigern“

Das ist in der Branche so üblich, damit die Konkurrenz nicht in die Karten schauen kann. Nur soviel verrät Teamsprecher Yannik Gleichfeld: „Es ist ein Thema, dass die Zuschauer fesseln und mitreißen soll. Ich denke, das fällt bei dieser Musik den wenigsten schwer.“ Man darf also gespannt sein. Fest steht: In der Gunst des Publikums ist Göttingen mit seinen zwei Erstliga-Formationen schon heimliche Tanzhauptstadt geworden.

Beim Heimturnier am 31. Januar 2015 werden voraussichtlich wieder rund 2000 Fans die Sparkassen-Arena füllen. Der Vorverkauf ist jedenfalls sehr gut angelaufen. Was nicht nur das Herz von Cheftrainer Zimmermann höher schlagen lässt. Er will mit dem A-Team Bundesliga-Zweiter werden und damit endlich das internationale Parkett erklimmen.

„Dafür müssen wir aber unsere Leistung im Vergleich zur letzten Saison noch einmal deutlich zu steigern“, unterstreicht Teamsprecher Winfried Reimann. „Um unser Ziel zu erreichen, müssen wir richtig Vollgas geben“, sagt Mannschaftsführerin Julia Kellert. Bereits bei der Präsentation am Sonntag wollen die beiden Formationen beweisen, was in ihnen steckt. „Ein Gleichgewicht zwischen Spaß am Tanzen und der erwünschten Leistung erreichen“, formuliert Nina Brinkmann, Teamsprecherin der B-Formation, ihren Anspruch.

Von Ferdinand Jacksch

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