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Frank Mai wirft bei HG Rosdorf-Grone hin

Frauenhandball-Oberliga Frank Mai wirft bei HG Rosdorf-Grone hin

Trainer Frank Mai trennt sich vom Frauenhandball-Oberligisten HG Rosdorf-Grone:  Das hat der Verein am Montag und somit wenige Tage vor dem ersten Punktspiel am kommenden Sonntag beim SV Garßen-Celle II mitgeteilt. HG-Vorsitzender Jürgen Weißke kritisiert Mai scharf.

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Frank Mai wirft bei HG Rosdorf-Grone hin.

Quelle: Pförtner

Rosdorf. „Dies hatte der Coach bereits vor gut einer Woche am 6. September der Damenmannschaft während des Turniers bei der HSG Rhumetal gegen 14 Uhr mitgeteilt. Danach verschwand Herr Mai postwendend aus der Halle“, heißt es in der Pressemitteilung der HG. „Die in dieser Art und Weise vorgebrachte Kündigung findet unser absolutes Missfallen und absolut nicht unsere Zustimmung“, machte Weißke seinen Unmut deutlich: „Eine Kündigung per Mail zwei Wochen vor Saisonbeginn zeugt von absolut schlechtem Stil und ist eines A-Lizenz-Inhabers nicht würdig. Wir sind nun in einer Zwangslage, um den Posten des Damentrainers bei der HG Rosdorf-Grone adäquat ersetzen zu können“, so Weißke weiter.

„Meine endgültige Entscheidung ist innerhalb von 90 Minuten gefallen“, ließ Mai auf Tageblatt-Anfrage wissen. Jedoch habe es bereits Tage zuvor schon Anzeichen und Gespräche dahingehend gegeben, dass Mai sein Amt aus verschiedenen Gründen aufgeben wolle. Zwischen ihm und der Mannschaft sei „die Distanz immer größer geworden“, ließ der bisherige Cheftrainer wissen. Mai, der seit Anfang der Saison zudem für die Drittliga-Damen des SV Germania Fritzlar verantwortlich zeichnet, führte dies unter anderem darauf zurück, dass er wegen der Doppelbelastung bei den Trainingseinheiten nur montags und mittwochs in Rosdorf anwesend sein konnte.

Die Abschlusseinheit wird jeweils von Co-Trainer Lennart Pietsch geleistet, der die Mannschaft im ersten Punktspiel am Sonntag beim SV Garßen-Celle betreuen wird. Die Harmonie zwischen Pietsch und der Mannschaft habe gestimmt. Dadurch habe ich verspürt, „dass es auch ohne mich geht“, so Mai, der Anfang August stolzer Vater seines Sohnes Yorick geworden war und somit auch familiäre Verpflichtungen noch weiter in den Vordergrund rücken will.

von Ferdinand Jacksch

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