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Frauenhandball-Oberliga: Geismar und Plesse erfolgreich

HSG schlägt Lüneburg Frauenhandball-Oberliga: Geismar und Plesse erfolgreich

Erfolgreiches Wochenende für die heimischen Handball-Oberligistinnen. Einen Tag nach dem Auswärtserfolg der HG Rosdorf-Grone legten die beiden anderen Klubs mit zwei Heimsiegen nach. Der MTV Geismar gewann verdient gegen Celle, bleibt aber Vorletzter. Die HSG Plesse-Hardenberg setzte sich gegen Lüneburg durch und festigte somit Rang drei.

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Steuert zwei Treffer zum MTV-Sieg bei: Karen Gebhard.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. MTV Geismar – SC Garßen Celle II 38:25(16:14). Fünf torlosen Minuten folgten binnen einer Minute vier Tore (2:2) – das Spiel nahm Fahrt auf. Ein wenig mehr auf der Seite der Gäste, die ohne Unterstützung aus der Bundesligamannschaft angereist waren. Celle führte mit drei Toren (7:4, 9:6), weil der MTV vorne nicht immer sicher wirkte und hinten die Absprache fehlte. Doch die Heimsieben behielt die Ruhe, Lars Rindlisbacher brachte mit Karen Gebhardt und Devi Hille zwei neue Rückraumspielerinnen. Svenja Neumann blies dann mit einem gehaltenen Siebenmeter zur Aufholjagd, die dem MTV beim 11:10 in Führung brachte.

Trotz drei vergebener Strafwürfe lag Geismar auch zur Pause vorn, weil Celle sich durch Zeitstrafen immer wieder selber schwächte. Daran änderte sich auch in der zweiten Hälfte nichts, trotzdem gelang den Gästen beim 19:19 (38.) wieder der Ausgleich. Nach dem 20:20 wenig später folgte die stärkste Phase des MTV, fünf Tore in Serie sorgten für die erste deutliche Führung. Doch als Celle auf eine 5:1-Abwehr umstellte, begann Geismar zu zittern. Minutenlang gelang kein Treffer, auch weil zwei weitere Siebenmeter vergeben wurden. Bis auf zwei Tore schmolz der Vorsprung, dann gab es wieder Siebenmeter für den MTV. Und Mira Heiers behielt die Nerven, traf zum 27:24 und bescherte dem MTV den vierten Saisonerfolg.

Tore MTV: Stielow (6), Brauschke (4), Wienecke (3), Hille (3), Heiers (3/1), Gebhardt (2), Habermann (2), Ziegler (2), Voigt (2), Neuffer (1).

HSG Plesse-Hardenberg – HV Lüneburg 29:23 (14:8). Gegen den Elften wurde die HSG ihrer Favoritenrolle gerecht, obwohl die Vorbereitung alles andere als optimal verlief. Neben einigen angeschlagenen Spielerinnen hatte es auch Artur Mikolajczyk erwischt, der Trainer war die Woche über krankgeschrieben. Anfangs tat sich die HSG schwer, hatte Probleme mit der offensiven Verteidigung gegen Franziska Lath. Besser wurde es nach einer Auszeit und dank Julia Herale und Meike Grünewald die laut Mikolajczyk „ihr bestes Spiel im HSG-Dress“ machten.

So setzte sich die Heimsieben bis zur Pause auf sechs Tore ab. Damit war das Spiel entschieden, den Gästen fehlte für eine Aufholjagd die Qualität. Aber auch die HSG konnte das Niveau der letzten Minuten der ersten Hälfte nicht halten. „Manches gelingt, manches nicht“, verzichtete Mikolajczyk auf große Kritik. „Das Ergebnis stimmt.“

Tore HSG: Herale (9/6), Salam (5), Grünewald (4), Hemke (3), Henne (2), Strahlke (2), Calsow (2), Achler (1), Rombach (1).

Von Denise Kricheldorf-Mai

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