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Rote Karten bringen HSG aus Konzept

Frauenhandball-Oberliga Rote Karten bringen HSG aus Konzept

Eine starke Saisonpremiere haben die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg am späten Freitagabend beim Sieg gegen den Vorjahresdritten HSC Hannover abgeliefert. Leer gingen dagegen die HSG Göttingen und die HG Rosdorf-Grone aus.

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Ging angeschlagen in das Heimspiel der HSG Göttingen: Kimberly Schmieding (l.).

Quelle: Swen Pförtner

HSG Göttingen - Northeimer HC 19:24 (10:12). Beide Teams boten eine starke Abwehrleistung und boten den Zuschauern eine Partie auf hohem Niveau. Nach einem 2:5-Rückstand im ersten Abschnitt, erkämpfte sich die HSG bis zum 10:8 (23.) einen leichten Vorteil, musste den allerdings bis zur Pause wieder hergeben. Mit Kimberly Schmieding war eine Leistungsträgerin gesundheitlich angeschlagen in die Partie gegangen, rote Karten für Michelle Rösler (28.) und Franziska Gräser (56.), die beide starke Leistungen geliefert hatten, brachten die Gastgeberinnen dann ins Hintertreffen. „Drei Leistungsträgerinnen sind nicht zu ersetzen. Da fehlen uns die Alternativen“, sagte HSG-Trainer Uwe Viebrans. Zufrieden war er damit, dass die wichtigsten Northeimer Spielerinnen Weitemeier (Rückraum/6) und Anastasia Lucenko (Kreis/3) weitestgehend aus dem Spiel genommen werden konnten. „Taktisch ist alles eigentlich ganz gut aufgegangen.“ - Tore HSG: Tischer (5/2), Wehnert (1), Voigt (5/3), K. Schmieding (4/3), Rösler (1/1), Albrecht (1), Gräser (2).

SG BW Rosengarten-Buchholz - HG Rosdorf-Grone 31:21 (19:10). Die HG stand von Beginn an auf verlorenem Posten (1:5/7.), schaffte es, den Vier-Tore-Rückstand noch eine Weile zu halten (6:10/15.), ehe ein Zwischenspurt des Aufsteigers für klare Verhältnisse sorgte (18:7/27.). Den Zehn-Tore-Rückstand zur Pause hielt das Team von Trainer Lennart Pietsch in einer ausgeglichenen zweiten Hälfte. Der war gar nicht so unzufrieden: „Es hat gedauert, bis die Spielerinnen sich mit dem Kleber angefreundet hatten. Bis dahin hatten sie schon 15 Bälle weggeworfen.“ Hinzu kam, dass die Gastgeberinnen zwei Bundesliga-Spielerinnen eingesetzt haben, die mit 16 Treffern allein die Hälfte der SG-Tore markierten. - Tore HG: Jaeger (2), A. Gutenberg (8), Frölich (2), Hille (4), Eisenhauer (1), Leonard (2), Seifert (2/1).

HSG Plesse-Hardenberg - HSC Hannover 35:24 (19:7). Vor allem in der der ersten Halbzeit präsentierten sich die Gastgeberinnen stark, ließen lediglich sieben Gegentreffer zu. Die 6:0-Deckung ging - wie von Trainer Tim Becker gefordert - aggressiv zu Werke, nahm die Zweikämpfe bedingungslos an. „Wir wollten Hannover zermürben, das ist uns sehr gut gelungen“, freute sich der Plesse-Coach. Hinzu kam die starke Leistung von Torfrau Carolin Menn. In der Offensive gefiel ihm vor allem das Spiel über die Kreisläuferinnen Yasmin Hemke (4 Tore) und Isabel Marienfeld (3). Aber auch zahlreiche Gegenstöße konnten dank der aufmerksamen Abwehrleistung eingeleitet werden. Hier setzte sich Rechtsaußen Marilena Henne mit acht Treffern in Szene. Julia Herale, deren Einsatz nach einer Sprunggelenksverletzung zunächst fraglich gewesen war, zeigte sich ebenfalls sehr spielfreudig und kam am Ende auf sechs Treffer. - Tore HSG: Henne (8), Herale (6), Sander (5), Henke (4), Rombach (3/2), Hollender (3), Marienfeld (3), Strahlke (2), Thölke (1).

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