Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Frauenhandball-Oberliga: HG Rosdorf-Grone verliert daheim

Mai ist maßlos enttäuscht Frauenhandball-Oberliga: HG Rosdorf-Grone verliert daheim

Mit zwei Niederlagen haben sich die Göttinger Teams in die Osterpause der Frauenhandball-Oberliga verabschiedet. Die HG Rosdorf-Grone verlor in eigener Halle gegen den Hannoverschen SC, der MTV Geismar auswärts in Hildesheim. Nach Ostern kommt es im Stadtderby zum direkten Duell beider Mannschaften.

Voriger Artikel
Obernfeld holt Deutschlandpokal im Radpolo
Nächster Artikel
Tischtennis-Regionalliga der Damen: Göttingerinnen steigen in 3. Liga auf
Quelle: dpa (Symbolfoto)

HG Rosdorf-Grone - Hannoverscher SC 25:26 (13:14). Der hohen Niederlage im Hinspiel folgte eine knappe im Rückspiel. Hannover liegt der HG irgendwie nicht. Dabei hatten die Rosdorferinnen nach ausgeglichenem Beginn (4:4) das richtige Rezept gegen die Gäste gefunden und setzten sich bis auf 10:6 ab. „Das hätte Sicherheit geben müssen“, wähnte Trainer Frank Mai seine Spielerinnen in der richtigen Spur, musste dann aber mit ansehen, „wie wir durch Fehler den HSV wieder aufgebaut haben.“ So ging die HG mit einem Rückstand in die Kabine. Nach einer ruhigen Halbzeitansprache des Trainers folgte gleich der 14:14-Ausgleich, allerdings zum vorerst letzten Mal. In der Folge dominierte der Gast aus der Landeshauptstadt das Geschehen (19:15).

Mit Mühe und viel Einsatz kämpfte sich die Heimsieben heran (20:21), beim 24:24 war der Ausgleich geschafft. Die Chance auf die Führung wurde mit einem Fehlpass zum Kreis verspielt, im Gegenzug traf Hannover zum 25:24. Auch im nächsten Angriff kam das Mai-Team nicht zum Abschluss und wurde prompt mit dem 24:26 bestraft. Dem Anschlusstreffer zum 25:26 folgte trotz Unterzahl ein Ballgewinn, doch in den verbleibenden zehn Sekunden kam kein Abschluss mehr zu Stande. „Wir machen in der Vorwärtsbewegung zu viele Fehler und kassieren hinten einfache, dumme Gegentore“, ärgerte sich der Trainer, „das ist symptomatisch für die vergangenen Wochen.“ Maßlos enttäuscht und verärgert verließ er schnell die Halle und gab den Spielerinnen zwei Wochen frei.

Tore HG: Seifert (9/5 Siebenmeter), Lucenko (5), Schrader (3), Eichhofer (3), Gutenberg (2), Wette (2), Jeep (1).

Eintracht Hildesheim – MTV Geismar 27:20 (12:11). Auch vom dritten Auswärtsspiel in Folge kehrte der MTV mit einer Niederlage zurück. Wieder kostete eine 15-minütige Schwächephase ein besseres Ergebnis. „Sogar ein Unentschieden war drin und wäre auch verdient gewesen“, gab Frank Persitzki, der den privat verhinderten Coach Lars Rindlisbacher vertrat, zu Protokoll. Bis zur 40. Minute war der MTV auf Augenhöhe, stand gut in der Abwehr und traf im Angriff die richtigen Entscheidungen. Doch wie schon in der Vorwoche riss der Faden plötzlich, minutenlang gab es keinen Treffer zu bejubeln. Diese Schwächephase nutzte Hildesheim gnadenlos aus und setzte sich vorentscheidend ab. In den Schlussminuten war dann auch Geismar wieder präsent, doch für einen Punktgewinn war es zu spät. „Aber es war trotzdem eine super Mannschaftsleistung“, verteilte Persitzki Lob. Allerdings nicht über 60 Minuten, und so lange dauert nun mal ein Handballspiel.

Tore MTV: Plotzki (6), Habermann (5), Stielow (3), Wienecke (2), Brauschke (1), Hille (1), Gebhardt (1), Heiers (1).

Von Denise Kricheldorf-Mai

Voriger Artikel
Nächster Artikel
05.12.2016 - 18:11 Uhr

Darmstadt 98 hat nach nur 13 Spielen in der neuen Saison Trainer Norbert Meier gefeuert. Angesichts der Rahmenbedingungen ist seine Arbeit eher als Erfolg zu werten, meint Sportbuzzer-Autor Sebastian Harfst.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt