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Frauenhandball-Oberliga: HG gewinnt Derby gegen Northeim

Spitzenreiter zu stark für Geismar Frauenhandball-Oberliga: HG gewinnt Derby gegen Northeim

Jubel bei der HSG Plesse-Hardenberg und der HG Rosdorf-Grone, Enttäuschung beim MTV Geismar. Überraschend kehrte die HSG mit zwei Punkten vom starken Aufsteiger aus Bergen zurück. Die HG-Damen feierten einen Derbysieg gegen Northeim. Gar nicht überraschend verlor der MTV gegen den Tabellenführer.

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Fünfmal überwindet die Geismaranerin Maxie Neubacher (am Ball) Heidmarks Torhüterin Annika Sterlinski.

Quelle: Pförtner

MTV Geismar – HSG Heidmark 26:31 (12:16).

MTV-Trainer Lars Rindlisbacher war enttäuscht: „Wir haben uns gesteigert, es war viel besser als gegen Bergen. Doch Punkte haben wir davon nicht.“ Gegen den Tabellenführer zeigte sich Geismar vor allem in der Defensive stark verbessert und gestaltete weite Strecken des Spiels auf Augenhöhe.

So sahen die Zuschauer bis zum 9:9 eine ausgeglichene Partie. Dann leistete sich Geismar ein paar Angriffsfehler, Heidmark lief Gegenstöße und setzte sich auf vier Tore ab. Gleiches Bild in der zweiten Hälfte: Der MTV schaffte mit 25:26 den Anschlusstreffer. Rindlisbacher setzte auf Risiko, suchte in der Offensive den schnellen Abschluss, doch Heidmark nutzte erneut die Chance zu einfachen Gegenstoßtoren und setzte sich ab.

Tore MTV: Plotzki (7/2), Neubacher (5), Prüter (4), Jacobi (3), Ziegler (3), Stielow (2), Wienecke (1), Hoffmann (1).

TuS Bergen – HSG Plesse-Hardenberg 26:31 (15:16).

Mit der Leistung seines Teams war HSG-Trainer Artur Mikolajczyk weitgehend zufrieden. Im Angriff über die gesamte Spielzeit mit einem überragendem Rückraum, in der Defensive erst in der zweiten Hälfte. Hinzu kam noch die unbändige Kampfgeist seiner Spielerinnen. „Das war vielleicht der Schlüssel zum Erfolg“, vermutete der Trainer. Das reichte, um Bergen in Schach zu halten und den Trainer glücklich zu machen. „Es war einfach ein gutes Spiel“, freute sich Mikolajczyk.

Tore HSG: Rettberg (11/3), Strahlke (7), Becker (4), Henne (3), Herale (2), Salam (2), Calsow (2).

HG Rosdorf-Grone – Northeimer HC 26:21 (10:11).

Zu Beginn lief bei der Heimsieben kaum etwas zusammen. Beim 1:5 (7.) nahm Trainer Frank Mai die Auszeit, versuchte so, Northeim zu stoppen. Das gelang nur bedingt. Zwar war der erste Angriffswirbel der Gäste gestoppt, doch die Wende war noch nicht in Sicht (4:7, 6:9). Dann aber ließ Northeim dramatisch nach. Anastasia Lucenko gelang kurz nach der Pause der Ausgleich (11:11), und mit ihrem fünften Treffer brachte sie die HG mit 15:12-Führung (38.).

„Wir haben dem NHC in der zweiten Hälfte drei Abwehrsysteme abverlangt und wussten auf alle drei die richtige Antwort“, frohlockte Mai. Als Amrei Gutenberg zum 21:16 (52.) traf, war der Sieg in trockenen Tüchern. „Nach einer Viertelstunde hat keiner auch nur einen Pfifferling auf uns gesetzt. Doch wir haben uns noch in der ersten Hälfte gefangen und waren nach der Pause das bessere Team. Der Sieg ist verdient“, fasste ein stolzer Trainer das Spiel zusammen.

Tore HG: A. Gutenberg (6/2), Lucenko (5), Jeep (4), Jäger (3), Schrader (3), M. Gutenberg (2), Kehler (1), Schneider (1), Leonard (1), Wette, Seifert.

Von Denise Kricheldorf-Mai

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