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Frauenhandball-Oberliga: MTV Geismar bejubelt ersten Saisonerfolg

Rindlisbacher-Team bezwingt Lüneburg Frauenhandball-Oberliga: MTV Geismar bejubelt ersten Saisonerfolg

Bei Frauenhandball-Oberligist  MTV Geismar ist der Knoten geplatzt. Das Team von Trainer Lars Rindlisbacher feierte gegen Favorit HV Lüneburg den ersten Saisonsieg.

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Freie Flugbahn aufs Heidmarker Tor: Anastasia Lucenko von der HG Rosdorf-Grone.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Leer aus gingen Geismars Lokalrivalen: Plesse-Hardenberg verlor 20:26 gegen Hollenstedt, Rosdorf-Grone 23:28 gegen Heidmark.

MTV Geismar – HV Lüneburg 25:24 (10:12). Eine rote Traube bildete sich in der Geismarer Halle, mittendrin Devi Hille. Die 17-Jährige hatte sechs Sekunden vor Schluss den 25:24-Siegtreffer erzielt und für ausgelassenen Jubel gesorgt. Rindlisbacher hatte nach der Partie keine plausible Erklärung, warum sein Team den Favoriten bezwungen hatte, der die meiste Zeit in Front lag.

„Unsere Chancenverwertung war schlecht, die Fehlerquote hoch“, wunderte sich der Coach. Der erste MTV-Treffer fiel erst nach acht Minuten per Siebenmeter, das erste Feldtor nach einer Viertelstunde. Geismar lag 1:6 zurück, und hätte Torhüterin Svenja Neumann nicht einige Male glänzend pariert, wäre das Team noch weiter ins Hintertreffen geraten.

Doch es kämpfte sich heran und glich beim 9:9 erstmals aus (25.). Einstellung und Moral stimmten, wurden aber auf eine harte Probe gestellt.

Lüneburg zog auf 21:16 (45.) davon und sah schon wie der sichere Sieger aus. Doch Geismar gab nicht auf, und als Ann-Kathrin Jacobi dreimal nacheinander traf, führte der MTV plötzlich mit 23:22 (52.). Lüneburg zog nochmals auf 24:23 vorbei. Es folgten ein Schlagwurf von Plotzki zum 24:24, ein technischer Fehler der Gäste und der Siegtreffer von Hille.

„Wir sind einfach nur glücklich“, kommentierte Rindlisbacher den ersten Saisonsieg.

Tore Geismar: Plotzki (9/3), Jacobi (7), Hille (3), Hoffmann (2), Stielow (2), Ziegler (1), Habermann (1/1).

HSG Plesse-Hardenberg – TuS Jahn Hollenstedt 20:26 (13:11). „Die erste Hälfte war sensationell“, schwärmte HSG-Trainer  Artur Mikolajczyk trotz der Niederlage. „Die Abwehr stand gut, das Tempo war hoch und die Entscheidungen richtig.“

Bis zum 15:13 durfte die HSG an einer Überraschung schnuppern. Dann ließen die Kräfte nach, Hollenstedt bestrafte das mit schnellen Gegenstößen und drehte das Spiel. „Uns fehlten am Ende die Tore. Doch es war ein toller Kampf, dafür muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen“, unterstrich Mikolajczyk.

Tore HSG: Henne (5), Strahlke (5), Salam (4), Rettberg (3), Achler (2), Hemke (1).

HG Rosdorf-Grone – HSG Heidmark 23:28 (12:11). Die HG erwischte einen blendenden Start (7:2), dann kam Heidmark besser ins Spiel und auf ein Tor heran (7:8). Dieses Wechselbad ging weiter, bis beim 17:16 (40.) der Gast erstmals seit dem 1:0 wieder in Führung ging.

„Heidmark hat ab da dominiert, konsequenter gespielt, effektiver geworfen und aggressiver verteidigt“, lobte HG-Trainer Frank Mai den Kontrahenten. „Uns fehlte der Biss in der Abwehr.“ Dazu kamen drei vergebene Siebenmeter und eine schlechte Chancenverwertung von den Außenpositionen.

Tore HG: A. Gutenberg (8/3), M. Gutenberg (5/2), Lucenko (3), Jäger (2), Kehler (2), Schrader (1), Schneider (1), Seifert (1).

kri

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