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Frauenhandball-Oberliga: MTV Geismar empfängt Bundesliga-Reserve

Geismar unter Druck Frauenhandball-Oberliga: MTV Geismar empfängt Bundesliga-Reserve

Die Oberliga-Handballerinnen des MTV Geismar stecken in Abstiegsnot. Ein Heimsieg gegen Celle II könnte neue Hoffnung geben. Weitaus besser sieht die Situation für die HG Rosdorf-Grone und die HSG Plesse-Hardenberg aus, die als Vierter und Dritter keine Sorgen haben.

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Nach längerer Verletzungspause wieder dabei: Karen Gebhardt (M.) vom MTV Geismar.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Eintracht Hildesheim – HG Rosdorf-Grone (Sonnabend, 15.45 Uhr). Das Hinspiel endete Unentschieden, seither entwickeln sich die Kontrahenten unterschiedlich. Hildesheim, aufgrund der individuellen Stärke und Erfahrung höher eingeschätzt, liegt mit ausgeglichenem Punktekonto auf dem neunten Rang, die HG überrascht als Vierter (22:12). Im Jahr 2015 holte der Aufsteiger stolze 12:2 Punkte. „Wir müssten genügend Selbstvertrauen getankt haben“, blickt Frank Mai stolz zurück. Zumal sich die personelle Lage entspannt hat, fast alle Spielerinnen kehrten Donnerstag ins Training zurück. Hildesheim lebt von den starken Rückraumspielerinnen Krängel und Kothe. Sie gilt es in den Griff zu bekommen, ohne den Platz für die anderen zu weit zu öffnen. Eine Aufgabe, die nur zusammen gelöst werden kann.

MTV Geismar – SV Garßen Celle II (Sonntag, 16.30 Uhr, Geismar II). Die unfreiwillige Spielpause am vergangenen Wochenende, Lüneburg hatte kurzfristig um Verlegung gebeten, kam dem MTV gelegen. Viele Spielerinnen waren erkältet oder angeschlagen, einige hatten die ganze Woche nicht trainiert. Jetzt sieht die Sache deutlich besser aus, bis auf Cornelia Plotzki (Beruf) kann Lars Rindlisbacher wahrscheinlich auf den kompletten Kader zurückgreifen. Zu diesem wird auch wieder Karen Gebhardt gehören. Die lange verletzte Aufbauspielerin kam in Hollenstedt zu einem ersten Kurzeinsatz, zwei Wochen später wird es dabei wohl nicht bleiben. Während beim eigenen Kader die Fragezeichen immer kleiner werden, stehen hinter dem Aufgebot der Gäste doch noch einige. „Man weiß nie, ob Spielerinnen aus dem Bundesliga-Kader dabei sind“, bleibt auch der MTV-Trainer im Ungewissen. In fremden Hallen ist die Erstliga-Reserve deutlich schwächer (6:12 Punkte).

HSG Plesse-Hardenberg – Handballverein Lüneburg (Sonntag, 17 Uhr, Nörten-Hardenberg). Tabellendritter, fünf Heimsiege in Folge – der Pfeil zeigt beim Burgenteam klar nach oben. Ganz anders die Situation bei den Gästen, die mit vier Niederlagen in Folge auf den elften Platz abgerutscht und den Abstiegsrängen bedrohlich nah gekommen sind. „Lüneburg ist schwächer als vergangene Saison. Trotzdem haben wir das Hinspiel nach einer schlechten Leistung verloren. Das war unnötig“, erinnert sich Artur Mikolajczyk an das 17:18 vom November. „Das wollen wir jetzt wieder gut machen, egal, wie schlecht die Vorbereitung darauf war.“ Zu den seit einiger Zeit angeschlagenen und erkrankten Spielerinnen gesellte sich die Woche auch der Trainer, der lediglich das Freitagtraining selber leiten wollte. An der Zielsetzung ändert dies jedoch nichts. „Wir wollen gewinnen und zu Hause müssen wir auch“, so Mikolajczyk.

Von Denise Kricheldorf-Mai

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