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Frauenhandball-Oberliga: MTV Geismar verliert beim Tabellennachbarn

Sieben Minuten fehlen zum Punktgewinn Frauenhandball-Oberliga: MTV Geismar verliert beim Tabellennachbarn

Enttäuschung beim MTV Geismar, Freude bei der HSG Plesse-Hardenberg. Der MTV verlor das Kellerduell der Frauenhandball-Oberliga in List und bleibt Vorletzter, die HSG setzte sich erstmals in Wolfsburg durch und verteidigte den vierten Rang.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. SC Germania List – MTV Geismar 29:24 (11:11). Lange verlief das Duell ausgeglichen. Immer wieder egalisierte der MTV den Rückstand, letztmalig beim 22:22. Sieben Minuten waren da noch zu spielen. List traf dreimal in Folge, die Vorentscheidung. „Wir haben den Kopf verloren und leider auch das Spiel“, so ein enttäuschter Lars Rindlisbacher.

In der Defensive häuften sich jetzt die individuellen Fehler, es fehlte die Hilfe, die letzte Konsequenz. Das nutzten die Gastgeberinnen aus (27:23) und beendeten eine Serie von neun Niederlagen in Folge. „Auch wenn das Ergebnis enttäuschend ist, die Entwicklung der Spielerinnen ist trotzdem zu sehen“, versuchte der Trainer das Positive herauszuheben, nennt als Beispiel die drei Tore von Mira Heiers. Aber der MTV bleibt auf einem Abstiegsrang und die nächsten Aufgaben (Hollenstedt, Lüneburg) werden nicht leichter.

Tore MTV: Plotzki (7/2), Voigt (4), Hille (3), Heiers (3), Stielow (3), Habermann (2), Wienecke (1), Ziegler (1).

VfL Wolfsburg – HSG Plesse-Hardenberg 22:25 (10:13). Im Vorfeld hatte  Artur Mikolajczyk von einem schweren Spiel gesprochen, seine Mannschaft nahm die Herausforderung an und löste sie letztlich souverän. Mit einer engagierten Leistung setzte sie die Gastgeberinnen von Beginn an unter Druck, ging in Führung und verteidigte diese vehement. Trotz der verdienten Pausenführung stellte die HSG in der zweiten Hälfte die Abwehr um, Julia Herale störte jetzt erfolgreich den Rückraum des VfL.

Das machte sich bezahlt, Plesse-Hardenberg blieb vorn, auch dank Sarah Strahlke, die wichtige Treffer erzielte. „Am Ende war der Wille entscheidend. Es war ein intensives Spiel und wir haben alles gegeben“, so ein zufriedener HSG-Trainer. Der fand trotz des sechsten Sieges in Folge doch noch ein Haar in der Suppe.

„Wir haben drei Siebenmeter vergeben“, ärgert sich Mikolajczyk. „Und manchmal wäre ein wenig mehr Cleverness besser.“ Mit einem sicheren Polster auf die gefährlichen Plätze kann die HSG jetzt befreit in die nächsten Spiele zu Hause gegen List und Celle gehen.

Tore HSG: Rettberg (6/2), Strahlke (5), Henne (4), Herale (3), Lath (2), Hemke (1), Bäcker (1), Achler (1), Calsow (1), Salam (1).

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