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Frauenhandball-Oberliga: Nur HG Rosdorf-Grone punktet

Magere Ausbeute Frauenhandball-Oberliga: Nur HG Rosdorf-Grone punktet

Lediglich einen Punkt aus drei Begegnungen holten die Göttinger Frauenteams in der Handball-Oberliga. Während die HG Rosdorf-Grone Favorit Hildesheim zu Hause einen Zähler abtrotzte, verloren HSG Plesse-Hardenberg und MTV Geismar ihre Auswärtsspiele.

HG Rosdorf-Grone – Eintracht Hildesheim 26:26 (10:12). Die HG erwischte den besseren Start, setzte Hildesheim mit Gegenstößen unter Druck. Doch nach 7:4-Führung (10.) riss der Faden und Hildesheim machte aus dem Rückstand eine 11:8-Führung (22.). Die Kabinenansprache von Trainer Frank Mai war entsprechend heftig, sofortige Wirkung zeigte sie aber nicht. „Wieder haben wir einfach so die Bälle weggeworfen“, ärgerte er sich. Der Rückstand blieb bei drei Toren (12:15). In Überzahl gelang dann der Anschlusstreffer zum 15:16, und nach 41 Minuten lag die HG plötzlich wieder vorn (17:16).

Eine Zeitstrafe gegen Janina Schneider spielte dann den Gästen in die Karten. Hildesheim holte sich die Führung zurück und verteidigte sie, bis Schneider acht Minuten vor Ende der erneute Ausgleich (23:23) gelang. In der spannenden Schlussphase legte Hildesheim vor, und Mandy Schrader glich für die HG aus. Der Neuzugang aus Kiel wurde zur entscheidenden Spielerin der Heimsieben, traf zum 24:24, 25:25 und 26:26. Am letzten Wurf der Gäste hatte Louisa Schlote gerade noch die Finger dran. „Kämpferisch war das am Ende eine tolle Leistung, damit haben wir uns den Punkt redlich verdient“, freute sich Mai. „Für mehr war die Anzahl an Stockfehlern einfach zu hoch.“

Tore HG: Schrader (8), Jäger (4), Lucenko (3), Jeep (3), Leonard (3), M. Gutenberg (3/2), Schneider (1), A. Gutenberg (1),

HV Lüneburg – HSG Plesse-Hardenberg 18:17 (9:10). „Es war ein schlechtes Spiel. Wir waren schlecht, Lüneburg war schlecht“,  grantelte HSG-Trainer Artur Mikolajczyk nach der knappen Niederlage. Die HSG fand zu keinem Zeitpunkt zu ihrer Form, wirkte in der Offensive ohne Sarah Strahlke und mit der angeschlagenen Teresa Rettberg gehemmt. Die Abwehr stand recht ordentlich, doch in den Gegenstoß kam die HSG nicht. Und wenn sich doch einmal eine Chance bot, wurde sie nicht genutzt. „Trotzdem wäre ein Unentschieden verdient gewesen, denn auch Lüneburg hat nicht überzeugt“, stellte Mikolajczyk klar.

Tore HSG: Rettberg (6/4), Henne (3), Calsow (3), Becker (3), Salam (2).

SV Garßen Celle II – MTV Geismar 30:25 (13:10). Celle führte über die gesamte Zeit und verdiente sich den Sieg redlich. Doch Geismar hielt die Partie lange offen, kämpfte sich immer wieder bis auf ein Tor heran. Beim 16:15 stellte Celle die Abwehr von der 3:2:1- auf eine 6:0-Formation um, und obwohl der MTV eigentlich gerne gegen die defensivere Variante spielt, bekamen die Spielerinnen den Wechsel nicht hin. Statt des möglichen Ausgleichs wuchs der Rückstand wieder an, am Ende sogar auf fünf Tore.

„Das ist ein bisschen zu hoch. Wir haben das eigentlich ganz gut gemacht, zwei Tore wären in Ordnung gewesen“, sagte Trainer Lars Rindlisbacher. Punkte hätte er davon nicht gehabt, doch die waren bei der Bundesliga-Reserve auch nicht eingeplant. „Celle ist eine Mannschaft, die man zu Hause schlagen muss, nicht in Celle, wo sie Unterstützung aus der Ersten kriegen und mit Patte spielen“, sagte der Coach.

Tore MTV: Plotzki (8), Hille (5), Prüter (3), Stielow (2), Habermann (2), Jakobi (2), Wienecke (2), Huch (1).

Von Denise Kricheldorf-Mai

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