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Frauenhandball-Oberliga: Plesse-Hardenberg siegt gegen Northeim

Strahlke ist Matchwinnerin Frauenhandball-Oberliga: Plesse-Hardenberg siegt gegen Northeim

Bis zur letzten Sekunde ist das Nachbarderby in der Frauenhandball-Oberliga spannend gewesen. Am Ende bejubelten die Spielerinnen der HSG Plesse-Hardenberg ihren 23:22 (15:14)-Heimsieg gegen den Northeimer HC und feierten Matchwinnerin Sarah Strahlke.

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Annika Hollender (HSG Plesse-Hardenberg) wird hier von ihrer Northeimer Gegenspielerin in den Wurfarm gegriffen.

Quelle: CR

Nörten-Hardenberg. Die großgewachsene Rückraumspielerin hatte in der Schlussminute den Northeimer Spielaufbau gestört, den Ball abgefangen und per Tempogegenstoß zum 23:22 versenkt. Im Gegenzug blieben den Gästen 22 Sekunden zum Ausgleich, doch die in der zweiten Halbzeit starke Plesse-Abwehr ließ kein Gegentor mehr zu. Als Northeims beste Werferin Tanja Weitemeier nach dem Abpfiff noch die Gelegenheit hatte, per direktem Freiwurf den 23. NHC-Treffer zu erzielen, war es wieder Strahlke, die den Ball in der Abwehr blockte und damit den Sieg rettete.

In der absolut ausgeglichenen ersten Hälfte gelang es keinem Team sich abzusetzen. Die HSG überzeugte im Angriff mit einigen interessanten Varianten, machte dort den Ball schnell und fand auch am Kreis immer wieder Lücken in der offensiven 5:1-Abwehr des NHC. Kreisläuferin Miriam Achler erzielte alle ihre Treffer vor der Pause. Auf der anderen Seite wirkte die Abwehr zu statisch, verschob nicht richtig und hatte Mühe, sich auf die treffsichere Northeimer Rückraumspielerin Weitemeier einzustellen. Die wechselte ihre Positionen ständig und war deshalb schwer auszurechnen.

Nach der Pause dann ein anderes Bild: Die Defensive des Burgenteams stand gut, hatte Weitemeier im Griff und in Carolina Menn einen sicheren Rückhalt. Die Torfrau parierte einige Würfe, leitete Tempogegenstöße ein und war maßgeblich an der 20:16-Führung (41.) beteiligt. Danach lief nicht mehr viel zusammen bei den Gastgeberinnen: Elf Minuten blieben sie ohne Tor, hatten NHC-Torfrau Duua Mugames warm geworfen und lagen plötzlich zurück (20:21/52.). Allerdings ließen sie sich nicht beirren, zeigten Nervenstärke und waren – wie Strahlke ja in der Schlussminute bewies – bis zum Ende hellwach. „Das war aufregend. Wir wussten, dass es nicht einfach wird, sind nach der Pause etwas zu fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen“, sagte Trainer Tim Becker. kal

HSGPH: Menn, Härtel– Hemke (1), Rombach (3), Calsow, Henne (1), Sander(3/2), Herale, Strahlke (4), Bäcker (6), Achler (3), Hollender (2), Kunze. – Tore NHC: Weitemeier (7/1), Ziegler (3), M. Barnkothe (5), S. Barnkothe (2), Thielebeule (2), Lucenko (3/3).

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