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Frauenhandball-Oberliga: Plesse-Hardenberg und Geismar verlieren

Gäste nehmen Punkte mit Frauenhandball-Oberliga: Plesse-Hardenberg und Geismar verlieren

Nichts zu ernten hat es für die heimischen Frauenmannschaften in der Handball-Oberliga gegeben.

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Findet eine Lücke in der Wolfsburger Abwehr: Theresa Rettberg von der HSG Plesse-Hardenberg.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Die HSG Plesse-Hardenberg verlor mit 21:24 gegen Wolfsburg, nur wenig später wurde die Partie des MTV Geismar gegen List mit dem gleichen Ergebnis abgepfiffen.

HSG Plesse-Hardenberg – VfL Wolfsburg 21:14 (9:10). „Ein Bier“ wollte Artur Mikolajczyk seinem Trainerfreund Joschi Malcher Martinson nach dem Spiel ausgeben, „keinesfalls aber die Punkte hergeben“.

Aus dem Bier wurde eine Flasche Wein und auch die Punkte nahm der Gast einfach so mit. Beim ersten Heimauftritt wirkten die HSG-Damen nervös, sie kamen nur zögerlich ins Spiel. Die Abwehr agierte offensiv, aber nicht aggressiv. Der Gegenstoß war schnell, aber nicht konsequent. „Uns fehlte vor allem die Frische im Kopf“, fasste Mikolajczyk den Auftritt seiner Mannschaft zusammen.

Weder eine frühe Auszeit (9.), noch eine vierminütige Überzahl brachten die Wende. Zwar sorgten Anja Werner per Siebenmeter und Sarah Strahlke mit einer Spielerin mehr auf dem Parkett für das 7:5 und die erste und einzige Zwei-Tore-Führung, doch kaum war Wolfsburg wieder komplett, gelang der HSG zehn Minuten lang kein Treffer.

Nach dem Seitenwechsel wurde es nicht besser. Das Burgenteam deckte jetzt defensiver, fand aber nicht den nötigen Zugriff. Wolfsburg spielte clever und erhöhte den Vorsprung (11:9, 14:11, 17:12, 19:13). Eine Viertelstunde vor dem Ende nahm Mikolajczyk eine Auszeit. Besser wurde das Spiel seiner Mannschaft noch nicht, aber der Kampfgeist war geweckt (18:20/ 54.).

HSG-Tore: Strahlke (8/2), Salam (6), Rettberg (3), Herale (2/1), Achler (1), Becker (1/1).

MTV Geismar – SC Germania List 21:24 (11:12). Die beiden Kontrahenten begegneten sich lange auf Augenhöhe (3:3, 7:7, 11:11).

Nach dem Seitenwechsel legte der MTV mehr und mehr seine Nervosität ab, ging mit zwei Toren in Führung (19:17, 20:18). Dann schieden Judith Hoffmann und Ann-Kathrin Jacobi, die sich bis dahin die Spielmacherposition geteilt und ihre Sache recht gut gemacht hatten, verletzt aus.

„Da ging nichts mehr“, musste Lars Rindlisbacher mit ansehen, wie aus dem Vorsprung ein Rückstand wurde. Er hatte Elena Prüter auf die Mitte beordert und ihr die Nachwuchsspielerinnen Nele Neuffer und Devi Hille zur Seite gestellt.

Zu wenig, um die Punkte in Geismar zu behalten. „Den Mädchen mache ich keinen Vorwurf. Aber ich lehne mich mal aus dem Fenster: Wenn eine der beiden Verletzten hätte weiterspielen können, hätten wir gewonnen.“ 

Tore MTV: Hille (10/7), Mattern (3), Wienecke (2), Jacobi (2), Stiehlow (2), Hoffmann (1), Prüter (1).

Von Denise Kricheldorf-Mai

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