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Frauenhandball-Oberliga: Südniedersächsische Teams unter sich

Rennen um Platz drei offen halten Frauenhandball-Oberliga: Südniedersächsische Teams unter sich

Die Zeit der Derbys ist in der Frauenhandball-Oberliga ist noch nicht beendet. Am Sonnabend kommt es in Rosdorf zum Duell zwischen der HG Rosdorf-Grone und der HSG Plesse-Hardenberg – der Ausgang scheint offen. Etwas später am Abend genießt auch der MTV Geismar in Northeim erneut Derby-Feeling.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. HG Rosdorf-Grone – HSG Plesse-Hardenberg (Sonnabend, 16.30 Uhr; Halle Rosdorf). Einen Punkt und einen Platz steht die HSG besser da, gewann auch das Hinspiel mit einem Tor Vorsprung (22:21). „Da hat Rosdorf noch eine Rechnung offen“, vermutet Artur Mikolajczyk. Gut vorbereitet wird die HG wohl sein, doch Frank Mai wiegelt ab: „Wir sind in diesem Spiel der Außenseiter. Plesse hat die bessere Bank, ist eine kompakte Mannschaft, der man die drei Jahre Oberliga anmerkt.“ Doch gerade die gut besetzte Bank bröckelt, mit Sarah Strahlke und Franziska Lath fallen zwei Rückraumspielerinnen aus. Besonders der Ausfall von Strahlke dürfte schwer wiegen, sie ist in Abwehr und Angriff eine tragende Säule. Auch die HSG geht nicht sorgenfrei in die Partie, so konnten weder Mandy Schrader noch Shari Kehler trainieren. „Wir wollen das Rennen um Platz drei unbedingt offen halten, dafür müssen wir gewinnen“, so Mikolajczyk. Einen Punkt liegt die HSG hinter Bergen, doch das muss beim designierten Meister Hollenstedt antreten.

Northeimer HC – MTV Geismar (Sonnabend, 19 Uhr). Es ist das nächste Derby für den MTV, wenn auch eine Nummer kleiner als das Spiel gegen die HG Rosdorf-Grone. Es gibt eine gemeinsame Vergangenheit, mit Merle Ziegler steht eine Northeimerin im MTV-Kader, Mareike Gloth ging erst zu dieser Saison den umgekehrten Weg. Den dritten Knotenpunkt möchte Lars Rindlisbacher am liebsten verdrängen. „Duaa hat uns im Hinspiel den Nerv gezogen“, erinnert der MTV-Trainer sich ungern an das 15:26. Großen Anteil hatte Torfrau Duaa Mugames, ein Kind des MTV, die noch in dieser Saison die weibliche A-Jugend in Geismar trainiert und somit gegen ihre Schützlinge Devi Hille und Nele Neuffer antritt. Mugames gehört zur besten Defensive der Liga, der NHC ließ nur 438 Tore in 21 Spielen zu. Die MTV-Torhüterinnen mussten 164 Bälle mehr aus dem Netz holen. Kein Wunder, dass Geismar sich als Außenseiter sieht. Und auch, wenn der Abstieg bei sechs Punkten Rückstand schon besiegelt scheint, aufgegeben hat sich der Vorletzte noch nicht.

kri

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08.12.2016 - 17:13 Uhr

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