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Frauenhandball: Plesse-Hardenberg und Geismar vor Heimdebüt

Teams hatten schon bessere Zeiten Frauenhandball: Plesse-Hardenberg und Geismar vor Heimdebüt

Weil in Rosdorf Kirmes gefeiert wird, sind die Oberliga-Handballerinnen der HG Rosdorf-Grone spielfrei. Die HSG Plesse-Hardenberg will im ersten Heimspiel den Auftakterfolg in fremder Halle bestätigen, der MTV Geismar greift zum erstmals in dieser Saison ins Geschehen ein, ebenfalls zu Hause.

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Fällt nach Bänderriss aus: Karen Gebhardt vom MTV Geismar.

Quelle: Pförtner

Göttingen. MTV Geismar – SC Germania List (Sonnabend, 18.10 Uhr, Geismar II). List hat schon bessere Zeiten gesehen, spielte in der Bundesliga. Nationalspielerin Randy Bülau (Buxtehuder SV) stammt aus diesem Verein.

Die Geschichte des MTV liest sich anders, Aufstieg und Klassenverbleib in der Oberliga sind der größte Erfolg. Mit der Partie gegen List starten die Damen in ihr zweites Oberligajahr – und das keinesfalls sorgenfrei. „Wir gehen ohne Spielmacherin in die Partie. Das ist taktisch schon irgendwie blöd“, erklärt Lars Rindlisbacher.

Chiara von Roden brach sich im Pokalspiel die Hand, bei Karen Gebhardt rissen im Training die Bänder im Sprunggelenk und Conny Plotzki fehlt aus privaten Gründen. Personell ersetzt werden sollen die drei von insgesamt fünf A-Jugendlichen. „Wir werden in jeden Spiel mindestens zwei A-Jugendliche dabei haben. Das ist das Risiko, das wir eingehen“, so der Trainer.

Um das Fehlen der Spielmacherin taktisch zu lösen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. „Wir können eine linke Rückraumspielerin rüberziehen oder auch auf zwei Kreisspielerinnen übergehen“, bringt er Judith Hoffmann und Ann-Kathrin Jacobi ins Spiel.

Welche Variante gegen die zu erwartende 6:0-Deckung der Gäste zum Erfolg führt, wird sich zeigen. „Ich will keinen Druck erzeugen“, für den Klassenerhalt müssen aber die Heimspiele gegen Aufsteiger gewonnen werden.“

HSG Plesse-Hardenberg – VfL Wolfsburg (Sonnabend, 17.30 Uhr, Bovenden). Auch die Gäste der HSG haben schon bessere Zeiten erlebt, vor drei Jahren spielte Wolfsburg noch in der zweiten Liga. Mit Katharina Bartels ist noch eine ehemalige Zweitligaspielerin dabei.

Vor ihr, aber auch vor den anderen Akteurinnen hat Artur Mikolajczyk Respekt. „Das ist ein anderer Gegner als Zweidorf/Bortfeld. Wolfsburg hat mehr Erfahrung, ist robuster und wohl auch spieltaktisch weiter“, beschreibt der HSG-Coach den Kontrahenten.

Sein Trainerkollege und guter Freund Joschi Malcher-Martinson war am ersten Spieltag zum Zuschauen gezwungen und nutzte die Gelegenheit, die HSG beim Auswärtserfolg zu beobachten. „Ich denke, dass er seine Mannschaft auf uns einstellen wird“, so Mikolajczyk. Neben dem Respekt vor dem Gegner herrscht bei Plesse-Hardenberg vor allem eine Stimmung vor, die Freude auf das erste Heimspiel.

„Joschi hat gesagt, wir sollen ihm die Punkte geben. Aber ich geb ihm lieber ein Bier aus“, hofft Mikolajczyk auf einen Heimsieg.

kri

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