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Frauenhandball: Rosdorf-Grone lässt Gegner Bergen hinter sich

Oberliga-Tabelle Frauenhandball: Rosdorf-Grone lässt Gegner Bergen hinter sich

Das Aufsteigerduell in der Spitzengruppe der Handball-Oberliga hat gehalten, was sich im Vorfeld alle erhofft hatten: spannend mit viel Kampf und dem Sieger HG Rosdorf-Grone. Mit dem 30:28 (14:13)-Erfolg im Heimspiel gegen den TuS Bergen zogen die HG-Damen in der Tabelle am Kontrahenten vorbei, haben jetzt 20:12-Punkte auf ihrem Konto.

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Rosdorfs Mandy Schrader (M.) wehrt sich gegen Bergens Hanna Müller (l.) und Luise Ringert.

Quelle: SPF

Göttingen. Es war ein Leistungs- und Gefühls-Wellenbad, durch das die HG am Sonnabendnachmittag ging: den Start verpasst (1:3), mit einem 7:0-Lauf das Spiel gedreht (8:3), beim 12:5 klar überlegen. „Das war schon richtig gut. Wir haben den Rückraum gut im Griff gehabt, damit auch den Kreis aus dem Spiel genommen“, freute sich Frank Mai vor allem über die starke Abwehr der Gastgeberinnen in dieser Phase. „Doch dann haben wir den Faden verloren.“ Immer wieder wurde das Spiel unterbrochen, weil eine Spielerin von Bergen behandelt werden musste. Das brachte die HG aus dem Rhythmus, außerdem hatte sie Schwierigkeiten mit der kurzen Deckung gegen Amrei Gutenberg. „Wir wurden auch ein bisschen überheblich“, gab der Trainer zu. Bergen bestrafte dies sofort, und nur mit viel Mühe rettete die HG eine knappe Führung in die Pause.

Die zweite Hälfte war dann an Spannung kaum zu überbieten. Hin und her ging das Spiel, mal führte Bergen (16:15, 20:19, 26:25), mal führte die HG (18:17, 19:18, 22:21), 14-mal stand es unentschieden. Keine Mannschaft schaffte es, einmal zwei Tore vorzulegen. „Das war ein absolutes Kampfspiel von zwei gleichstarken Mannschaften“, erklärte Mai, der kaum noch wechselte und seinen Spielerinnen alles abverlangte. Beim 28:28 stand es letztmals  Unentschieden, dann traf nur noch die HG. „Das 30:28 war wie eine Erlösung“, sagte Mai, immer noch sichtlich angespannt nach dem Abpfiff. „Bergen ist keine Laufkundschaft. Es ist schön, dass wir auch mal gegen eine Mannschaft von oben gewinnen konnten.“ Der Aufsteiger stockte sein Punktekonto auf 20:12 auf, holte in diesem Jahr 10:2-Zählern. „Eigentlich dürfte der Abstieg damit kein Thema mehr sein“, wagt Mai eine vorsichtige Prognose, trotz der jetzt folgenden vier Auswärtsspiele.

HG: Schlote, Bergolte – Schrader (7), Jeep (6), Eichhofer (4), Seifert (4/4), Lucenko (3), Kehler (2), Gutenberg (2/1), Schneider (1), Leonard (1), Wette, Jäger.

Oberliga Frauen
Wolfsburg – Zweidorf 27:13
Rosdorf – Bergen 30:28
Northeim – Garßen II 26:16
Hannover – Lüneburg 32:27
Hildesheim – Heidmark 32:37
Geismar – Hollenstedt 19:40
HSG Plesse-H. – List 21:15
 1. HSG Heidmark 16 487:396 27: 5
 2. Tus Jahn Hollenstedt 15 493:353 26: 4
 3. HSG Plesse-H. 15 360:312 21: 9
 4. HG Rosdorf-G. 16 407:367 20:12
 5. Tus Bergen 16 446:416 20:12
 6. Hannoverscher SC 16 412:422 18:14
 7. Northeimer HC 15 351:311 17:13
 8. SV Garßen-C. II 15 361:380 16:14
 9. Eintracht Hildesheim 16 423:406 15:17
10. VfL Wolfsburg 16 402:389 14:18
11. HV Lüneburg 16 412:440 12:20
12. Germania List 16 335:411  8:24
13. MTV Geismar 16 340:454  6:26
14. SG Zweidorf/B. 16 300:472  0:32

Von Denise Kricheldorf-Mai

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