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Frauenhandball: Victoria Wette erlöst HG Rosdorf-Grone

Oberliga Frauenhandball: Victoria Wette erlöst HG Rosdorf-Grone

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg sind mit einer Niederlage aus Celle zurückgekehrt. Damit mussten die Damen ihren dritten Platz an die HG Rosdorf-Grone abgeben. Der Aufsteiger schrammte beim Letzten nur knapp an einer Blamage vorbei.

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Erlöst die HG Rosdorf-Grone im Auswärtsspiel: Victoria Wette.

Quelle: Richter

Göttingen. SV Garßen Celle II – HSG Plesse-Hardenberg 27:21 (13:12). „Celle hat zu Hause mehr drauf“, hatte Artur Mikolajczyk vorher gewarnt und musste es hinterher zugeben. Die Bundesligareserve spielte zwar in der gleichen Besetzung an wie in der Hinrunde, tritt in eigener Halle aber ganz anders auf. Das musste die HSG schnell erkennen (2:6). „Wir hatten Probleme aus der zweiten Reihe, das spielte Celle in die Karten“, bemängelte der Trainer die fehlende Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Trotzdem kämpfte sich der Gast bis zur Pause heran. Danach wurden die technischen Fehler zwar weniger, jetzt fehlte der erfolgreiche Abschluss. So zog Celle wieder davon (20:14). Mikolajczyk stellte die Abwehr auf eine offensive 3:2:1-Variante um und wechselte Lisa Sander ein. Beides brachte neuen Schwung, die Abwehr eroberte einige Bälle, Sander sorgte für leichte Tore aus dem Rückraum. Aufholen konnte die HSG den Rückstand aber nicht. „Wir waren nicht konsequent genug“, gab Mikolajczyk zu. „Positiv war das Comeback von Lisa.“ Die Linkshänderin hatte sich vor mehr als einem Jahr einen Kreuzbandriss zugezogen, feierte mit fünf Toren einen guten Einstand. – Tore HG: Sander (5), Salam (4), Grünewald (3), Calsow (2), Strahlke (2), Henne (2), Hemke (1), Achler (1), Herale (1).

SG Zweidorf/Bortfeld – HG Rosdorf-Grone 25:26 (12:13). Mit der Favoritenrolle kam die HG nur schwer zurecht, fand zu keinem Zeitpunkt den richtigen Zugriff auf das Spiel, trotzdem führte sie Mitte der ersten Hälfte mit 10:6. „Da hätten wir den Sack zumachen müssen“, ärgerte sich Frank Mai. Viele Fehler in der zweiten Welle, falsche Entscheidungen im Abschluss und mangelnde Absprache in der Abwehr ließen die Heimsieben wieder ins Spiel kommen. „Zweidorf hat mit viel Leidenschaft gespielt und sich gut auf uns eingestellt“, lobte Mai den Gegner. An seiner Mannschaft ließ er kaum ein gutes Haar. „Wir konnten keine der Vorgaben umsetzen, haben uns nicht an Absprachen gehalten.“ Und so verlief die zweite Hälfte wie ein schlechter, aber spannender Krimi. Das Schlusslicht eroberte beim 14:13 erstmals die Führung, lag in der Folge immer mal mit zwei Toren vorn (16:14, 18:16, 19:17). „Ich hab meine Spielerinnen nicht auf den richtigen Weg führen können“, suchte Mai die Schuld bei sich. „Mir fehlte der Mut zum Wechseln.“ Zittern bis zum Schluss war angesagt, bis Victoria Wette zwanzig Sekunden vor dem Abpfiff den Siegtreffer erzielte. – Tore HG: Eichhofer (7), Seifert (6/3), Schrader (5), Leonard (3), Lucenko (2), Wette (1), Jäger (1), Gutenberg (1).

Von Denise Kricheldorf-Mai

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