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Frauenvolleyball-Regionalliga: Weende verpasst Pokal-Finalrunde

Oldenburg zu Gast Frauenvolleyball-Regionalliga: Weende verpasst Pokal-Finalrunde

Die Weender Regionalligavolleyballerinnen feiern am Sonnabend, 11. Oktober, um 20 Uhr in der Weender Halle Saison-Heimpremiere. Gegner ist der selbsternannte Aufstiegsaspirant Oldenburger TB. Überlagert wird das Spiel jedoch von einer Entscheidung des Niedersächsischen Volleyball-Verbandes (NVV), die in Weende auf Unmut stößt.

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Im Pokal zum Zuschauen verdammt: Tuspos Trainergespann Tobias Harms (l.) und Falko Heier.

Quelle: Pförtner

Weende. Es geht um die Endrunde des Regionalpokals: Die Weenderinnen hatten die erste Pokalrunde zu Hause gewonnen, waren dadurch zum Einzug in die Finalrunde berechtigt. Dort hätten mit Oberligist BW Emden, dem Drittligisten TV Eiche Horn und dem Zweitligisten VfL Oythe drei reizvolle Gegner gewartet.

Der NVV hat die Endrunde jedoch am Sonnabend um 15 Uhr in Bremen terminiert – für den Tuspo unmöglich zu schaffen, da abends das Spiel gegen den OTB auf dem Plan steht und für Weende die Liga oberste Priorität hat.

„Ich habe mit Ralf Gewald vom NVV-Spielausschuss telefoniert, grundsätzlich nimmt der NVV die Schuld für die unglückliche Überschneidung auf sich“, sagt Tuspo-Abteilungsleiter Bernd Großkopf. „Man hat mir versprochen, dass das nicht mehr vorkommen wird. Das nützt unseren Damen für die  aktuelle Saison aber nichts.“

Terminliche Alternativen

Heimspiele des Tuspo in der Regionalliga würden von 200 Zuschauer besucht werden, „die können wir nicht einfach vor der Halle vertrösten, weil ein Punktspiel, das seit einem halben Jahr für diesen Sonnabend eingeplant gewesen ist, kurzfristig umgelegt wurde“, unterstreicht Großkopf. Für den Pokal hätte es jedoch terminliche Alternativen gegeben.

„Eigentlich hätte er am Sonntag stattfinden können, dann hätten auch alle vier Teams spielfrei gehabt“, so der Tuspo-Abteilungsleiter. Die lapidare Begründung des NVV für den Sonnabend sei gewesen, dass die Bremer als Ausrichter der Pokalendrunde am Sonntag keine Halle zur Verfügung gehabt hätten. Auch eine flexible Lösung sei nicht gefunden worden.

„Unter diesen Umständen ist uns die Liga einfach wichtiger“, erläutert Großkopf. Aus dem Weender Umfeld kam noch harschere Kritik, dem NVV wurde im Internet „Willkür“ und ein „fehlender Wille zur Einigung“ vorgeworfen – immerhin hat ein Regionalligist nicht oft die Chance, sich in einem Wettbewerb mit einem Zweitligisten zu messen.

Trotz des Ärgers wollen die Weenderinnen den Schwung des ersten Auswärtsspiels, eines 3:0-Erfolgs bei der VSG Hannover, nutzen. Oldenburg wiederum will in die 3. Liga aufsteigen, das erste Match gegen BTS Neustadt ging jedoch mit 2:3 verloren. „Die stehen also schon mächtig unter Druck, wenn sie ihr Ziel erreichen wollen. Im Pokal haben wir Neustadt geschlagen, jetzt wollen wir auch den OTB besiegen“, sagt die Weender Außenangreiferin Lisa Schmidt.

Von Peter König

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