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Freiwillige treffen Minister Stefan Wenzel

Diskussionsrunde im Clubhaus des ASC Göttingen Freiwillige treffen Minister Stefan Wenzel

Welche Nöte und Fragen haben junge Menschen, die in Niedersachsen einen Freiwilligendienst im Sport ableisten? Was brennt ihnen auf den Nägeln? Und was können „FWDler“ von einem Minister, von der Politik lernen? Antworten gab es am Donnerstagabend im Clubhaus des ASC 46.

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Runde mit Minister Stefan Wenzel (M.) und dem ASC-Vorsitzenden Jörg Schnitzerling (r.) am Donnerstag im ASC-Clubhaus.

Quelle: Wenzel

Göttingen. Der Göttinger Verein, mitgliederstärkster Klub in Niedersachsen und Träger der niedersächsischen Freiwilligendienste im Sport, hatte den zuständigen Landesminister Stefan Wenzel (Grüne) eingeladen. Anlass war ein Treffen der Dienste-Sprecher, die rund 860 Freiwillige repräsentieren. Der Groß Lengder Wenzel nahm sich eineinhalb Stunden lang Zeit – „keine Selbstverständlichkeit“, wie der ASC-Vorsitzende Jörg Schnitzerling zu Beginn hervorhob.

Ziel des Austauschs war, das persönliche Engagement der Freiwilligen nachzuvollziehen und im Gegenzug die Tätigkeitsbereiche des Politikers kennenzulernen. Viele der „FWDler“, die sich bis Freitag in Göttingen treffen, planen, sich langfristig im Sport zu engagieren.

„40 bis 50 Prozent meiner Zeit als Minister versuche ich, Konflikte zu lösen und einen Konsens herzustellen“, berichtete Wenzel. Bedingung dafür, etwas bewegen zu können, sei, „genau zu gucken, wo man ansetzen kann“, sagte er. „Das ist wie mit einem Wagenheber: Sitzt der an der richtigen Stelle, kann man mit ihm ein Auto ganz leicht mit zwei Fingern hochkurbeln.“

Den Vertretern des Freiwilligen Ökologischen Dienstes (FÖJ) im Sport versprach er, sich der knappen Mittel anzunehmen: „Wir werden beraten, was zu tun ist, damit die Finanzierungslücke geschlossen wird.“ Auch die Klage, es gebe zum Teil eine „finanzielle und gesellschaftliche Nicht-Anerkennung“, will er mit nach Hannover nehmen.

Norbert Engelhardt vom Landessportbund motivierte die Gruppensprecher, sich beruflich im Sport zu engagieren: „Es gibt jede Menge Beschäftigungsmöglichkeiten. Du kannst etwas gestalten!“, sagte er. Schnitzerling bekräftigte, die Gruppensprecher hätten durch ihr Engagement bereits Mut bewiesen, und diesen müssten sie weiter aufbringen.

Spielte Wenzel früher Handball, Fußball und Tennis, sei seine Leidenschaft mittlerweile Yoga – „20 Minuten jeden Tag“. Fußball spiele er aber immer noch, hin und wieder. Passend dazu gab es für ihn als Abschiedsgeschenk eine ASC-Sporttasche.

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